Wege der Ganzwerdung

1.0 Einleitung

Reiki Wissenschaft
Thematik:
Gegenstand der vorliegenden
Diplomarbeit ist eine doppelblinde, nichtklinische Fernreikistudie
im Laborsetting. Reiki
wird von seinen Anwendern als
Lebensenergie beschrieben
– einer seit Menschengedenken immer wieder postulierten, physikalisch
jedoch nie direkt nachgewiesenen Energieform, die allem Leben
innewohnen bzw.
es überhaupt erst ermöglichen soll. Reiki wurde zu Beginn
des 20. Jahrhunderts durch
den Japaner Mikao Usui begründet und geht vermutlich auf alte
buddhistische Ursprünge
zurück. Es wird in erster Linie zu Zwecken der Revitalisierung
und Heilung
verwendet – üblicherweise in Form des Handauflegens. Eine
Besonderheit im Umgang
mit Reiki besteht jedoch darin, dass es auch möglich sein soll,
die Energie als Fernreiki
rein mental durch Raum und Zeit zu
senden. Nach herrschendem Wissenschaftsverständnis sollte
dies unmöglich sein und würde damit in den Bereich der paranormalen
Phänomene fallen.

Fragestellung:
Inhaltlich geht die vorliegende
Diplomarbeit der Frage nach, ob beim Fernreiki
Senden paranormale Prozesse beteiligt sind. Konkret soll untersucht
werden, ob
es möglich ist, Fernreikisendungen unter Ausschluss aller
konventionellen Übertragungswege in
einem Drei-Alternativen
forced choice-Design
zeitlich korrekt
zu erfassen.

Hierzu
wird Reiki von einem Sender
(SE) in Form einer normalen,
15minütigen Fernreikibehandlung
an eine sich mindestens 20 m entfernt befindende Versuchsperson (VP;
Plural: VPn; synonym: Empfänger) gesendet. Aufgabe der VPn ist
es, anhand ihrer subjektiven
Wahrnehmungen herauszufinden, in welchem von drei zur Auswahl stehenden 15minütigen
Sendezeiträumen
(SZR) Reiki gesendet wird. Sollte sich
hierbei eine
signifikante Abweichung von der Ratewahrscheinlichkeit ergeben, wäre
dies ein Hinweis
darauf, dass beim Fernreiki Senden tatsächlich paranormale
Prozesse beteiligt sind.

Besonderheiten:
Vier Aspekte der vorliegenden Arbeit
verdienen besondere Erwähnung. Zum
Einen handelt es sich nach Kenntnis des Verfassers um die erste
qualitativ akzeptable
Studie im deutsch- und englischsprachigen Raum, welche sich
ausschließlich mit
Fernreiki befasst. Weiterhin enthält die Arbeit die nach
Kenntnis des Verfassers bislang
umfassendste Zusammenschau wissenschaftlicher Studien zum Thema
Reiki. Ferner
wird der von Wilhelm Reich beschriebene Oranureffekt
auf den Umgang mit Reiki
übertragen und in den Experimenten (sehr zurückhaltend)
eingesetzt, um die Intensität
der Fernreikisendungen zu erhöhen. Außerdem kommt der von
Gerhard H. Eggetsberger
entwickelte PcE-Trainer
(angeblich ein serienreifes Messsystem
zur Erfassung
lebensenergetischer Prozesse) explorativ zum Einsatz.

Gliederung
der Arbeit:
Der Gegenstandsbereich
gibt einen Überblick über
die historischen und
inhaltlichen Hintergründe der Thematik, beginnend bei der
Parapsychologie im
Allgemeinen, über Lebensenergiekonzeptionen, fernöstliche
spirituelle Systeme bis hin
zu Reiki als einem fernöstlichen spirituellen System, welches
die Existenz einer spezifischen
Lebensenergie mit paranormalen Eigenschaften postuliert. Im Kapitel  Theorie
und Forschung
werden die vorgestellten
Themenkomplexe, erweitert um den Bereich
der Geistheilungsforschung, theoretisch vertieft und es wird ein
umfassender Überblick
über den aktuellen Forschungsstand gegeben. Das Kapitel schließt
mit der Diskussion
denkbarer theoretischer Erklärungsmodelle und einer
zusammenfassenden Einschätzung
der empirischen Evidenz. Um die Hintergründe verschiedener
Aspekte des
Versuchsdesigns inhaltlich transparent zu machen, wird die Planung
der Studie
  entsprechend
ihrer Entwicklungsgeschichte dargestellt. In der Experimentellen Durchführung wird
der konkrete Ablauf der Studie geschildert, es folgen Auswertung,  Diskussion
und Zusammenfassung.

Zur
Geschlechterform:
Der Verfasser hätte
gerne eine Ausdrucksform verwendet, die beiden
Geschlechtern gleichermaßen gerecht wird – wenn in der
vorliegenden Arbeit dennoch
darauf verzichtet wird, so geschieht dies ausschließlich aus
Gründen der Lesbarkeit.

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Diplomarbeiten werden doch auch in elektronischer Form bei den Instituten abgegeben. Stellen Sie doch einfach die ganze Word-Datei online. So sind auch Bilder implementiert und sie haben weniger Arbeit. Die Konvertierung Word –> pdf müsste der Author oder ein Bekannter doch schnell hinkriegen. Ich würde gerne bald die ganze Arbeit lesen.

    liebe Grüße

    Euer Reikimeister

  2. Frank Doerr

    Die Arbeit liegt mir als PDF vor. Ich habe mich allerdings aus mehreren Gründen dazu entschieden, sie hier in HTML-Form zu publizieren. Insofern bitte ich um Geduld (zumal angesichts dieses kostenlosen Services). Betrachten Sie es wie die Türchen bei einem Weihnachtskalender 🙂

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