Stiftung Warentest hat Reiki "untersucht".....

Form, Stile, Philosophie und Grundsatz-Diskussionen zu Reiki und dem Usui-System.

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Susanne22
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Stiftung Warentest hat Reiki "untersucht".....

Beitrag von Susanne22 »

Hallo,

ich habe es letztens im Heute-Journal gehört....Stiftung Warentest hat verschiedene alternative Heilmethoden "getestet" und bewertet. Dies ist in einem Buch nachzulesen, dass jetzt herausgekommen ist.

Ich bin mir sicher, dass Reiki in diesem Buch ziemlich kritisch und negativ betrachtet wird, da es ja wissenschaftlich nicht begründbar ist.... es lebe die Schulmedizin :roll:
Hat jemand von euch das Buch gelesen?

Gruß
Susanne
Grade heute sorge dich nicht....
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Engelsgleiche
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Beitrag gelöscht

Beitrag von Engelsgleiche »

...weil er nicht hier hin gehört,sorry...
:-?
Zuletzt geändert von Engelsgleiche am 01.10.2005, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.
Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie davor sitzen und solange den Kopf schütteln, bis eines hinein fällt.

Christian Friedrich Hebbel
Ronja

Beitrag von Ronja »

• Reiki – das Verfahren der „heilenden Hände“, so die Tester, sei „wenig geeignet“.
:o Stiftung Warentest bei BILD onlinel

http://www.bistum-trier.de/sekten/kinfos/reiki.htm

Reiki kann nicht empfohlen werden. :cry: :lol:

Liebe Grüße,
Ronja, die ansonsten schon auf die Meinung von Stiftung Warentest wert legt :wink:
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Tati
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Beitrag von Tati »

Also mal ganz ehrlich..wennich sowas lese kann ich nur noch den Kopf schütteln. Da sidn wohl Leute da die Reiki u.ä. Sachen total verbannen wollen weil es angeblich nicht wirkt. Dabei wissen doch alle Reiki Anwender dass es ne Wirkung hat und nicht nur placebo ist. Das beste Beispiel sidn doch Tiere. Mein hund weiß sicher nix davon dass Reiki ne Heilende Wirkung hat aber ich konnte meinem Hund schon oft damit helfen. und das ist doch der beste Beweis dafür

Also ich bin wirklich sauer was die da übe rReiki aber auch über homeopathie schreiben

Tati :wall: :wall:
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andy1
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Beitrag von andy1 »

Hallo, das mit Reiki und Homeopathie habe garnicht anders erwartet so weit es bis jetzt gehört habe da das Buch noch nicht selber gelesen habe, hatt wohl nur einen Vorgänger. :)
Mich hatt nur das Ergebnis von Ayurveda erstaunt, da ich es für eine Vollwertige Medizin gehalten habe.
An Hoffnunglose Fälle denke ich ja garnicht, ist vieleicht nur noch nicht genug erforscht.
Andreas Braess
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Lehrling
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Beitrag von Lehrling »

Die haben auch Chiropraktik als wirkungslos eingestuft!. Demnach haben die noch nie 'nen verschobenen Wirbel gehabt bzw. die Erleichterung nach der chiropraktischen Behandlung erfahren dürfen.
Fragen wir eben in 50 Jahren nochmal nach, wie weit sie dann die Testergebnisse haben.

Ich hab gerade ein tolles Beispiel erlebt. meine Tochter war letztes Wochenende sehr erkältet und sehr einverstanden, daß ich ihr fernreiki schickte. Jetzt geht es ihr wieder gut, aber die Zigaretten schmecken ihr nicht, obwohl sie wieder rauchen möchte. Fragt sie mich doch, ob ich da was mit Reiki gedeichselt hätte. Als ich ihr erklärte, das Reiki gar nichts gegen ihren Willen macht, war sie erleichtert, aber die Zigaretten schmecken trotzdem nicht. Anscheinend ist Reiki der Meinung, daß sie noch nicht gesund genug ist zum Rauchen.
Aber ich kann's Stiftung Warentest nicht wissenschaftlich belegen.


Wunder geschehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern im Gegensatz zu dem, was wir von der Natur wissen. Augustinus

liebe Grüße
Lehrling
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Penny
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Beitrag von Penny »

Hallo,

Im Moment werden gerade ganz viele Naturheilverfahren für wirkungslos erklärt.

Im Radio habe ich leider nur den Rest einer Reportage aufgeschnappt und hörte noch, wie gesagt wurde, Akkupunkteure könnten sich die teure Ausbildung sparen, sie könnten die Nadeln einfach irgendwohin stechen. Die Wirkung wäre eh nur Placebo. Echinacea wurde für wirkungslos erklärt und andere Pflanzen wirden auch verrissen.

Macht die Schulmedizin gerade eine Hetzkampagne oder was ist da los?
Da ich die letzten Tage sehr medienlos gelebt habe, habe ich nur Bruchstücke aufgeschnappt.
Wer weiss mehr darüber?

Ich denke, diese reisserischen Bücher "Aloe vera" das Allheilmittel oder "Mit Teebaumöl gegen Krebs" etc. schaden den Produkten mehr als sie nützen. Danach werden sie untersucht und für wirkungslos erklärt. Mir ist klar, dass kein naturheilkundliches Produkt alles leisten kann.
Aber unser Brandkaktus (Aloe-Art) hilft nun mal fantastisch bei Verbrennungen und Sonnenbrand.

Außerdem scheint ein Problem zu sein, dass die Pflanzenprodukte gern in den Dosierungen untersucht werden, die sowieso kein Mensch zu sich nehmen kann. Und da werden dann schädigende Wirkungen festgestellt und so wird ein gutes Produkt nach dem anderen vom Markt genommen.
Die Schulmedizin hat halt eine starke Lobby.

Aber die Erfahrungsmedizin braucht deren Beweise nicht immer unbedingt. Wenn ich meine Erfahrungen gemacht habe, ist mir egal, ob einer schreibt, Kamille hilft nicht gegen Magenkrämpfe. Mir hilft sie.

Gruß

Penny
Ronja

Beitrag von Ronja »

Penny hat geschrieben: Macht die Schulmedizin gerade eine Hetzkampagne oder was ist da los?
Hallo Penny,

die Schulmedizin hat wohl das Gefühl, daß die Patienten sich andere Alternativen suchen Früher waren es nur die Heilpraktiker, die als Konkurrenz da waren und jetzt wo das Heilpraktikergesetzt geändert wurde und an jeder Ecke Heiler sich selbständig machen, da hat die Schulmedizin natürlich Angst un ihre weitere Existenz. Das liegt wohl auch an unserrem Gesundheitssystem. Jedenfalls sind die Arztpraxen nicht mehr so voll wie vor Jahren, ob dies jetzt auch an dem 10 Euro-Schein liegt - keine Ahnung. :roll: Die Apotheker sind auf einmal auch so freundlich geworden und reissen sich bald vor Freundlichkeit ein Bein raus. :)

Wir könnten theoretisch genauso über die Ärzte und die Pharmaindustrie lästern und deren Methoden in Frage stellen. :kratz:

Liebe Grüße,
Ronja :)
Penny
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Beitrag von Penny »

Hallo Ronja,

nur würden wir nicht so viel Gehör finden.....

Aber es gibt schon viele, die keine Lust mehr auf Antibiotika bei jeder Grippe haben.

Dennoch denke ich, es werden mit diesen Negativmeldungen eine Menge Menschen erreicht. Wahrscheinlich die, die sich mit Heilen/ Heilkunde nicht so sehr beschäftigen.

Mir kann es ja eigentlich egal sein, was jeder glaubt, nur wenn gute naturheilkundliche Medikamente vom Markt genommen werden, nur mit der Begründung, wenn man 3 kg. des Wirkstoffs am Tag einnimmt, verursacht es Krebs, dann freut mich das wenig.

Liebe Grüße

Penny
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Olga57
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Beitrag von Olga57 »

http://www.stiftung-warentest.de/untern ... dizin.html

Hier gibt es Hörproben und verschiedenes anderes zum Thema zu lesen.
Wer sich so etwas kauft (das Buch) ist wohl wirklich selber Schuld.
Die dürfen mit so einem Mist nicht auch noch Geld verdienen

LG
Olga :evil:
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Nika
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Beitrag von Nika »

Mich würde mal interessieren, WIE die das getestet haben, dass Reiki nicht zu empfehlen ist. Mir scheint, dass sich da keiner drüber informiert haben kann, was Reiki ist und was es tut und nicht tut. Wahrscheinlich haben die jemand mit einem gebrochenen Arm genommen, ihm Reiki zukommen lassen - woher auch immer - und festgestellt, der Arm ist immer noch gebrochen (oder so ähnlich :zunge: ).
Das Heilung grundsätzlich angenommen werden muss ist denen wohl nicht klar...... :evil:
...auf dass sich fast alle Deine Wünsche erfüllen, denn wunschlos wär langweilig...
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Sheelara
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Beitrag von Sheelara »

Hallo Penny,
Im Radio habe ich leider nur den Rest einer Reportage aufgeschnappt und hörte noch, wie gesagt wurde, Akkupunkteure könnten sich die teure Ausbildung sparen, sie könnten die Nadeln einfach irgendwohin stechen. Die Wirkung wäre eh nur Placebo.
Das hab ich auch gehört und es hat mich nicht gewundert. Ich war vor knapp zwei Jahren mal zu einer Akupunktur-Behandlung bei einem Arzt, der eigentlich Sportmediziner war, und der hat bei einer Studie der Krankenkassen mitgemacht ob Akupunktur hilft bei Kopfweh und noch was anderem. Der Typ war völlig unsensibel, die Praxis glich einem Taubenschlag, ich konnte sämtliche Telefongespräche der Helferinnen mithören, während er verzweifelt die Punkte suchte mit einem Gerät (!) und mich bat, zu helfen, sie zu finden (woraufhin mein inneres Kind meinte, ich helf dem doch nicht, mir wehzutun!). Ich spürte, dass er nur bei einer einzigen Nadel wirklich den Meridian getroffen hatte.

Insofern... wundert es mich nicht, dass es wurscht ist, wo die Nadeln stecken, wenn lauter solche Ärzte an der Studie beteiligt waren... da KANN es nur Placebo sein. Mir hat's übrigens nicht geholfen und ich bin da nicht wieder hingegangen...

Und ausserdem... wer sich auf seinem Weg von solchen Studien und Ergebnissen beeinflussen lässt und glaubt, was 100 anderen Personen nicht hilft, kann mir auch nicht helfen, der muss noch eine Weile weiter in der Schulmedizin herumirren, bis er irgendwann seine eigene Gesundheit in den Mittelpunkt stellt und auf sein Gefühl hört... meine Meinung.

Liebe Grüsse, Sheelara
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Penny
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Beitrag von Penny »

Hallo Sheelara,

das ist natürlich auch eine Erklärung, warum Akupunktur nicht hilft. Hihi.

Wie solche Studien auf die Chinesen wirken müssen, die seit Ewigkeiten Erfahrungen mit Akupunktur gesammelt haben...?

Liebe Grüße


Penny
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Tati
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Beitrag von Tati »

also was die da sagen ..da stellen sich mir echt die Haare auf. ich kauf mir so ein Buch sicher nicht. Aber interessierne würde mich schon was die zu kinesiologie sagen...ob die auch sowas als nichtwirksam einstufen

Tati
Heute ist der Tag um alles zu verändern
Kobi

Beitrag von Kobi »

Naja, also ich denke man kann es den Leuten auch nicht verübeln die solche Tests machen, da diese Vorgänge ja objektiv auch schwer auszumachen sind.

Ja und etwas subjektives ergibt eben keine eindeutigen Ergebnisse, die man festmachen kann.

Aber wenigstens sollten sie, wenn sie solche Tests machen auch auf das Ergebnis schauen. Wobei das dann wiederum sicher dem Placeboeffekt zugeordnet wird, also haben sie immer eine passende Erklärung für ihre Partei.

Wie heisst es so schön, jeder sieht ja doch nur, was er sehen will. Das hat Goethe gesagt oder?

lieben Gruß, Roland
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Ich bin ich
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Beitrag von Ich bin ich »

Solche Studien tauchen immer dánn auf,wenn die Schulmediin am ende ist mit ihrem Latain und der Pharmamafia die Gewinne wegschwimmen.Nur mal so nebenbei bemerkt, gerade mal 4% aller schulmedizinischen Anwendungen sind wirklich wissenschaftlich erwiesen.

,,Ein Schelm der Arges dabei denkt.,, :lol:

Lest mal das Buch die Pharmalüge,die Impflüge oder die Krankheitsmacher.
Ist sehr interessant.
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Sternchen14
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Beitrag von Sternchen14 »

Hallo Ich bin ich!

Als ich das hier so halbwegs las.Dachte ich mir auch sofort,das es doch klar ist,warum die so eine Bewertung haben.
Wenn sie Tabletten getestet hätten,wären bestimmt gute Ergebnisse dabei gewesen. Das doch alle Medikamente helfen,so in etwa.

Und, dann las ich deinen Beitrag. Und, so denke ich auch. Es gehen immer mehr Menschen zu den ursprünglichen Heilmethoden zurück.

Liebe Grüße
Sternchen
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free2fly
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Beitrag von free2fly »

Stellungnahme des Biochemichen Bundes Deutschlands e.V.
http://www.biochemie-net.de/index.php?p ... _warentest
Penny
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Beitrag von Penny »

Danke, free to fly,


Liebe Grüße

Penny
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free2fly
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Beitrag von free2fly »

Was da steht.
Reiki

Hinweise für Wirksamkeit bei Depression und Krebsschmerz, jedoch ohne unabhängige Überprüfung - deshalb nur wenig geeignet. Nicht geeignet für Schlaganfall-Patienten.
Vielleicht nicht so toll... aber auch nicht so schlecht, wie ich gedacht hatte. Es gibt Hinweise für Wirksamkeit bei Depression, was eine richtige Herausforderung für Schulmedizin und Psychologie ist. 8)
Und dass unabhängige Studien fehlen, ist aber leider wahr.
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andy1
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Beitrag von andy1 »

Hallo,
aber wer soll den diese Studien machen, gibt überhaupt neutrale Personen bei diesen Thema?
Andreas Braess
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free2fly
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Beitrag von free2fly »

andy1 hat geschrieben:aber wer soll den diese Studien machen, gibt überhaupt neutrale Personen bei diesen Thema?
Hallo Andy,
vielleicht Personen können nicht ganz neutral sein, aber das in Forschung ist normal. Die Frage ist, wie Forschungsgruppen aufbauen. Wichtiger als die Überzeugungen/Positionen von jedem/r ForscherIn ist, ein Kompromiß zu finden: wie arbeiten ohne Vorurteile und wie definieren die Arbeitsmethoden.

Vorarbeiten gibt's angeblich schon: mehrere Master's Thesis in der USA (ich habe kein Titel im Hand), wo untersuchen die Anwendung von Reiki in Pflegeeinrichtungen. Da gibt's eine menge empirische Arbeit zu tun.

Andere Themen könnten sein, Untersuchung von Änderungen in magnetische Felder (sie sind meßbar und können auch fotografiert werden), etc. Aber das muss systematisch gemacht werden, statistisch verarbeitet, etc. Und das bedeutet Personal und Kosten.
Die Vorurteilen sind normalerweise nicht da, wenn die Forschung angefangen hat. Vorurteilen spielen eine Rolle früher: welche Forschungsprojekte werden bewilligt/finanziert.
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selma
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Beitrag von selma »

Also ich kann da nur sagen:"Wer heilt hat recht.Und jeder da wo er steht".
Das die Kirchen oder die Pharmaindustrie gegen uns Wettert ist ja wohl klar, die haben doch Angst das man ihnen die"Kundschaft" wegnimmt!
Das Stiftung Warentest so berichten muß ist ja wohl auch klar, die müßen ja das schreiben was die Mehrheit lesen will!
Aber wir sind ja gott sei dank alle selbst denkende Menschen, und dürfen glauben was wir wollen :D

Es grüßt Euch Karin
"Sind wir nicht alle ein bischen Bluna!"
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Urs
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Beitrag von Urs »

Guter Ansatz.
Wer sagt aber zum Beispiel, daß Reiki bei irgendwelchen magnetischen Feldern eine Reaktion auslöst ?
Das ist wieder eine Grundannahme, die Reiki das Verhalten bekannter Energien unterstellt.
Die einzige Konsequenz bei fehlender Reaktion wäre dann zu sagen:
Reiki existiert nicht oder es hat keinen meßbaren Einfluß auf Magnetfelder.
Eine Messung ist auch immer vom Messinstrument abhängig. Luftfeuchtigkeit lässt sich nunmal auch nicht mit dem Zollstock oder der Waage bestimmen.

Der einzige Weg den ich sehe, sind empirische Studien mit entsprechend großen Stichproben...
Experimentalgruppe vs. Kontrollgruppe, wobei wiederum Faktoren wie die unspezifische Zuwendung zu einer Person schon Heilungserfolge ergeben könnten. (siehe Depression)...

Ein adäquates experimentelles Design für Reiki zu finden , könnte sich als sehr große Schwierigkeit herausstellen, den Doppelblind ist auch ausgeschlossen, weil der Reikianwender ja weis das er Reiki anwendet und allein diese intuitive Sicherheit seiner Therapieform gegenüber zu gewissen Ergebnissen führen kann..... (gna)
Man kann auch niemanden ohen seine Zustimmung Reiki geben....

Also währe das Design folgendes:
Reiki durch Reikipraktizierende...
Reikiplazebo durch nicht Ptaktizierende...
"Blinde" Probanden die die Zustimmung geben möglicherweise Reiki zu erhalten und die Ausschaltung eventueller Störvariablen und Nebeneffekten... Muskelverspannungen können sich z.B. allein durch den Entspannungszustand der allein schon durch liegen und Zuwendung entsteht einstellen, dazu kommt noch eine Biofeedbackkomponente, die durch die Berührung an gewissen Körperstellen den Fokus dorthin lenkt und so gewisse Effekte zeigen kann (Pulsfrequenz steigt oder sinkt, weil ich mich plötzlich durch die Berührung eines Anderen auf Höhe des Herzens auf diese Stelle konzentriere)...

Alles in allem Einfach ein sehr schwieriges Unterfangen mit vielen möglichen Kritikpunkten...

Urs
So geht das
(Kurt Vonnegut)
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free2fly
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Beitrag von free2fly »

Urs hat geschrieben:Guter Ansatz.
Danke :lol:
Urs hat geschrieben:Wer sagt aber zum Beispiel, daß Reiki bei irgendwelchen magnetischen Feldern eine Reaktion auslöst ?
Das ist wieder eine Grundannahme, die Reiki das Verhalten bekannter Energien unterstellt.
Die einzige Konsequenz bei fehlender Reaktion wäre dann zu sagen:
Reiki existiert nicht oder es hat keinen meßbaren Einfluß auf Magnetfelder.
Eine Messung ist auch immer vom Messinstrument abhängig. Luftfeuchtigkeit lässt sich nunmal auch nicht mit dem Zollstock oder der Waage bestimmen.
Aber man muss nicht immer von null anfangen. Ich beziehe mich an magnetische Felder, weil da schon fertige empirische Arbeiten gibt. Zum Beispiel, die Experimente mit Kilian-Fotos.
Beispiel: http://www.reiki-4-all.com/kirlian.html
Das hat auch mit meßbare magnetische Felder zu tun. Da können wir sehen, wie Behandlungen Änderungen verursachen. Was bisher gemacht würde es ist noch nicht genug, statistisch Signifikant zu sein. Auch Plazebo-Effekt sollte naturlich getestet werden.
Urs hat geschrieben:Der einzige Weg den ich sehe, sind empirische Studien mit entsprechend großen Stichproben...
Experimentalgruppe vs. Kontrollgruppe, wobei wiederum Faktoren wie die unspezifische Zuwendung zu einer Person schon Heilungserfolge ergeben könnten. (siehe Depression)...
Ja, da habe ich schon über diese Master's Thesis gesprochen. Ich finde leider gerade die Titeln gerade.
Urs hat geschrieben:Ein adäquates experimentelles Design für Reiki zu finden , könnte sich als sehr große Schwierigkeit herausstellen, den Doppelblind ist auch ausgeschlossen, weil der Reikianwender ja weis das er Reiki anwendet und allein diese intuitive Sicherheit seiner Therapieform gegenüber zu gewissen Ergebnissen führen kann..... (gna)
Man kann auch niemanden ohen seine Zustimmung Reiki geben....

Also währe das Design folgendes:
Reiki durch Reikipraktizierende...
Reikiplazebo durch nicht Ptaktizierende...
"Blinde" Probanden die die Zustimmung geben möglicherweise Reiki zu erhalten und die Ausschaltung eventueller Störvariablen und Nebeneffekten... Muskelverspannungen können sich z.B. allein durch den Entspannungszustand der allein schon durch liegen und Zuwendung entsteht einstellen, dazu kommt noch eine Biofeedbackkomponente, die durch die Berührung an gewissen Körperstellen den Fokus dorthin lenkt und so gewisse Effekte zeigen kann (Pulsfrequenz steigt oder sinkt, weil ich mich plötzlich durch die Berührung eines Anderen auf Höhe des Herzens auf diese Stelle konzentriere)...

Alles in allem Einfach ein sehr schwieriges Unterfangen mit vielen möglichen Kritikpunkten...

Urs
Ja, es ist ein guter Ansatz. Es gibt auch ergebnisse, die etwas tiefer gehen, als was Entspannung verursachen könnte. Beispiel ist wie die Hemoglobinsspiegel ändert nach Reiki-Behandlungen (ich habe den Artikel selber nicht gelesen, aber die Ergebnisse sind in "Journal of Holistic Nursing, 1, 47-54."). Auch eine offizielle Institution in Australien, der "Royal College of Nursing Australia" hat eine Forschung in Krankenhäuser gemacht. Die Ergebnisse wurden in ihre Publikation "McCabe, P., Ramsey, L., & Taylor, B. (1995). (Discussion Paper No. 2). Canberra, Australia" veröffentlicht.
Ein guter Anfang könnte auch sein, die existierende Dokumentation zu sammeln. Wie gesagt, man muss nicht immer von null anfangen.
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