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	Kommentare zu: Reiki und evidenzbasierte Medizin	</title>
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		<title>
		Von: Iljana Planke		</title>
		<link>https://www.reikiland.de/reiki-und-evidenzbasierte-medizin/#comment-324994</link>

		<dc:creator><![CDATA[Iljana Planke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2020 06:54:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.reiki-land.de/?p=3008#comment-324994</guid>

					<description><![CDATA[Guten Tag in die Runde.
Hallo, lieber Patrick - 
ich finde Deine Artikel auch SEHR gut. 
Sowohl vom Inhalt als auch vom Schreibstil. 

Mich beschäftigt die Frage, inwieweit auch Untersuchungen zur &quot;Wirkung von Reiki-Behandlungen bei Tieren&quot; einen wertvollen Beitrag leisten könnten? 

So wird z. Bsp. bei Wikipedia unter &quot;Placebo&quot; (https://de.wikipedia.org/wiki/Placebo) bei &quot;Placeboeffekt bei Tieren&quot; ausgeführt: &quot;In randomisierten klinischen Studien kann Wiederholung kontrolliert werden. Somit ist es möglich, die Faktoren Konditionierung und Erwartung auszuschließen, und Tierstudien können aussagekräftiger als Studien mit menschlichen Probanden sein, um eventuelle spezifische Wirkungen alternativer Therapien von Placeboeffekten abzugrenzen. Außerdem kommt die Placebogruppe allgemein einer Situation ohne Behandlung, einer natürlichen Heilung nahe.&quot; 
Insbesondere die Anwendung von Reiki bei Tieren, die Schmerzen haben, wäre ein Untersuchungsgebiet, das interessant wäre, denn bei der gleichen Quelle steht ebenfalls:  &quot;Die Rolle von Opioiden ist für Placebophänomene bei Tieren unbekannt&quot;. Opioide gehören seit Jahrhunderten zu den meistverwendeten Schmerzmitteln. 

Des weiteren finde ich den fast immer beobachteten, längeren Tiefschlaf, in dem fast immer REM-Phasen vorkommen, nach Reikibehandlungen von Tieren sehr auffällig. 
Bei der Behandlung von Menschen fällt diese Folge nur selten auf, weil die meisten mit dem Ende der Behandlung wieder aufstehen. Da ich fast alle Tiere nicht in meiner Praxis, sondern bei Haus- bzw. Pferdehofbesuchen mit Reiki behandelte, gab es keinen Grund, dass sie danach wieder aktiv werden mußten. So konnte ich dieses Phänomen in den 15 Jahren, in dem ich viele Tiere behandelt habe, wieder und wieder bewundern. Selbst Tiere, die nie schliefen, wenn auch nur ein Rudelfremder anwesend waren, oder niemals einschlafen würden, solange noch ein Heuhalm in der Futterraufe liegen würde, konnten nicht anders, als wegzu dimmern. Das hat schon eine Menge Halterinnen und Halter sagen lassen:  &quot;Das ist echt ein Wunder.&quot;  
Grundsätzlich geht die Entspannung, die während einer Reikibehandlung, auch bei Menschen, eintritt, in einem leichten Schlaf über, der im Tiefschlaf endet. Bei Tieren nach individueller Dauer zwischen 5 bis 50 Minuten, in besonderen Fällen auch bis hin zu Stunden, endet der Tiefschlaf und sie wachen auf und sind voller Lebenskraft. Selbst wenn sie vorher nur ein physisch oder psychisches Häufchen Elend waren. 
Das Versinken in den Tiefschlaf kann bei Reikibehandlungen von Tieren innerhalb von 15 Minuten passieren, selbst an einem belebten Ort, wie im Stall. In 15 Minuten von &quot;Aktiv&quot; zu einem &quot;spezifischem Aktivationsmuster im EEG – Thetawellen mit einer Frequenz von 4 bis 8 Hz und langsame Alphawellen&quot; (siehe Wikipedia &quot;REM-Schlaf&quot;, https://de.wikipedia.org/wiki/REM-Schlaf)  - das muss man erstmal toppen. Das ist recht ungewöhnlich. Ich denke, wenn man behandelten Menschen die gleiche Chance des &quot;Ausschlafenkönnens&quot; einräumen würde, dann wäre das auch bei Menschen fast immer zu beobachten. Das Besondere daran ist die kurze Zeit, in der es zu der REM-Phasse kommt, denn &quot;Bei Erwachsenen nimmt der REM-Schlaf etwa 20 bis 25 % des Schlafes ein. Das sind bei einer Schlafdauer von 7 bis 8 Stunden etwa 2 Stunden. Dabei wird zu Beginn der Nacht nur wenig Zeit im REM-Schlaf verbracht.&quot; (Ebenda)  

Soweit erst mal...
Mit herzlichen Grüßen -
Iljana]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag in die Runde.<br />
Hallo, lieber Patrick &#8211;<br />
ich finde Deine Artikel auch SEHR gut.<br />
Sowohl vom Inhalt als auch vom Schreibstil. </p>
<p>Mich beschäftigt die Frage, inwieweit auch Untersuchungen zur &#8220;Wirkung von Reiki-Behandlungen bei Tieren&#8221; einen wertvollen Beitrag leisten könnten? </p>
<p>So wird z. Bsp. bei Wikipedia unter &#8220;Placebo&#8221; (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Placebo" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Placebo</a>) bei &#8220;Placeboeffekt bei Tieren&#8221; ausgeführt: &#8220;In randomisierten klinischen Studien kann Wiederholung kontrolliert werden. Somit ist es möglich, die Faktoren Konditionierung und Erwartung auszuschließen, und Tierstudien können aussagekräftiger als Studien mit menschlichen Probanden sein, um eventuelle spezifische Wirkungen alternativer Therapien von Placeboeffekten abzugrenzen. Außerdem kommt die Placebogruppe allgemein einer Situation ohne Behandlung, einer natürlichen Heilung nahe.&#8221;<br />
Insbesondere die Anwendung von Reiki bei Tieren, die Schmerzen haben, wäre ein Untersuchungsgebiet, das interessant wäre, denn bei der gleichen Quelle steht ebenfalls:  &#8220;Die Rolle von Opioiden ist für Placebophänomene bei Tieren unbekannt&#8221;. Opioide gehören seit Jahrhunderten zu den meistverwendeten Schmerzmitteln. </p>
<p>Des weiteren finde ich den fast immer beobachteten, längeren Tiefschlaf, in dem fast immer REM-Phasen vorkommen, nach Reikibehandlungen von Tieren sehr auffällig.<br />
Bei der Behandlung von Menschen fällt diese Folge nur selten auf, weil die meisten mit dem Ende der Behandlung wieder aufstehen. Da ich fast alle Tiere nicht in meiner Praxis, sondern bei Haus- bzw. Pferdehofbesuchen mit Reiki behandelte, gab es keinen Grund, dass sie danach wieder aktiv werden mußten. So konnte ich dieses Phänomen in den 15 Jahren, in dem ich viele Tiere behandelt habe, wieder und wieder bewundern. Selbst Tiere, die nie schliefen, wenn auch nur ein Rudelfremder anwesend waren, oder niemals einschlafen würden, solange noch ein Heuhalm in der Futterraufe liegen würde, konnten nicht anders, als wegzu dimmern. Das hat schon eine Menge Halterinnen und Halter sagen lassen:  &#8220;Das ist echt ein Wunder.&#8221;<br />
Grundsätzlich geht die Entspannung, die während einer Reikibehandlung, auch bei Menschen, eintritt, in einem leichten Schlaf über, der im Tiefschlaf endet. Bei Tieren nach individueller Dauer zwischen 5 bis 50 Minuten, in besonderen Fällen auch bis hin zu Stunden, endet der Tiefschlaf und sie wachen auf und sind voller Lebenskraft. Selbst wenn sie vorher nur ein physisch oder psychisches Häufchen Elend waren.<br />
Das Versinken in den Tiefschlaf kann bei Reikibehandlungen von Tieren innerhalb von 15 Minuten passieren, selbst an einem belebten Ort, wie im Stall. In 15 Minuten von &#8220;Aktiv&#8221; zu einem &#8220;spezifischem Aktivationsmuster im EEG – Thetawellen mit einer Frequenz von 4 bis 8 Hz und langsame Alphawellen&#8221; (siehe Wikipedia &#8220;REM-Schlaf&#8221;, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/REM-Schlaf" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/REM-Schlaf</a>)  &#8211; das muss man erstmal toppen. Das ist recht ungewöhnlich. Ich denke, wenn man behandelten Menschen die gleiche Chance des &#8220;Ausschlafenkönnens&#8221; einräumen würde, dann wäre das auch bei Menschen fast immer zu beobachten. Das Besondere daran ist die kurze Zeit, in der es zu der REM-Phasse kommt, denn &#8220;Bei Erwachsenen nimmt der REM-Schlaf etwa 20 bis 25 % des Schlafes ein. Das sind bei einer Schlafdauer von 7 bis 8 Stunden etwa 2 Stunden. Dabei wird zu Beginn der Nacht nur wenig Zeit im REM-Schlaf verbracht.&#8221; (Ebenda)  </p>
<p>Soweit erst mal&#8230;<br />
Mit herzlichen Grüßen &#8211;<br />
Iljana</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hermann Büsken		</title>
		<link>https://www.reikiland.de/reiki-und-evidenzbasierte-medizin/#comment-324531</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hermann Büsken]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2020 10:29:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.reiki-land.de/?p=3008#comment-324531</guid>

					<description><![CDATA[Ich zweifele nicht, ob Reiki Wunder vollbringen kann oder nicht. Ich erlebe es tagtäglich, wie Wunder geschehen. Wenn ich spüre, dass sich Schmerzen ankündigen, egal wo, dann beseitige ich sie, indem ich meine Hand auf den Schmerz lege, und mir vorstelle, wie er verschwindet. Das passiert minutenschnell. Es klingt sicher nicht glaubwürdig, wenn ich sage, dass ich meine Krampfadern in minutenschnelle beseitigt habe. Das kann man sich nicht vorstellen, und glaubt es desshalb nicht.
Hermann Büsken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich zweifele nicht, ob Reiki Wunder vollbringen kann oder nicht. Ich erlebe es tagtäglich, wie Wunder geschehen. Wenn ich spüre, dass sich Schmerzen ankündigen, egal wo, dann beseitige ich sie, indem ich meine Hand auf den Schmerz lege, und mir vorstelle, wie er verschwindet. Das passiert minutenschnell. Es klingt sicher nicht glaubwürdig, wenn ich sage, dass ich meine Krampfadern in minutenschnelle beseitigt habe. Das kann man sich nicht vorstellen, und glaubt es desshalb nicht.<br />
Hermann Büsken</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jasmin		</title>
		<link>https://www.reikiland.de/reiki-und-evidenzbasierte-medizin/#comment-309355</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jasmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 21:24:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.reiki-land.de/?p=3008#comment-309355</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Patrick, 

Auch ich begegne nicht selten Menschen, die sich darüber wundern, wie eine Naturwissenschaftlerin überzeugt Reiki praktizieren kann. Darum habe ich mich ganz besonders darüber gefreut, auf meiner ersten Reiki Convention mit Dir u.a. zum Thema „Reiki und Naturwissenschaft“ ins Gespräch zu kommen. (Die Reiki Convention habe ich überdies hinaus auch als äußerst bereichernde Veranstaltung empfunden und kann jedem eine Teilnahme nur empfehlen.)

Ich möchte mich gleich zu Beginn schon mal bei Dir bedanken, dass Du das Thema auch schriftlich in Form dieser Artikelserie ausgearbeitet und veröffentlicht hast. Aus meiner Sicht gibst Du einen zugänglichen und gut strukturierten Überblick über die naturwissenschaftliche Arbeitsweise der Physik und der evidenzbasierten Medizin. Ich denke, Dir ist es gelungen, eine wertvolle Grundlage für weiterführende spannende Diskussionen zu schaffen.
 
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, Deinen Artikel zu lesen. Die Freude ist dabei nicht allein darin begründet, dass mich das Thema besonders interessiert. Mir hat vielmehr auch gefallen, dass Dein Text sehr zum Mitdenken anregt und direkt Fragen oder Ideen aufwirft, die Du dann im nächsten Abschnitt vielleicht sogar in den Raum stellst oder entsprechende Überlegungen anstellst. 

Mich persönlich hat Dein philosophischer Ansatz besonders angesprochen, mit dem Du den Artikel (Teil 1) um die Sicht des naturalistischen Weltbildes und die Abgrenzung dessen von der Naturwissenschaft bereicherst. Du hast damit klare Worte für etwas gefunden, das in meinen Gedanken bisher noch sehr diffus war.

Wie Du weißt, finde ich den Ansatz, den Temperaturverlauf z.B. der Handflächen in unterschiedlichen Reiki- Stadien oder Situation zu untersuchen (ausgeführt in Teil 2 des Artikels), einfach enorm spannend. Auch wenn die Beobachtung der Temperatur keine Erklärung für Reiki oder eine direkte medizinische Anerkennung liefert, so kann es doch unterstützen, Auswirkungen von Reiki und Wahrnehmungen der Reiki-Empfangenden und Reiki-Gebenden systematischer zu untersuchen. 

Ad 3) im Austausch von Dir und Mark: 
Wie Du in Teil 3 des Artikels ausführst, birgt das Studiendesign von evidenzbasierten Untersuchungen der Wirkung von Reiki zur Anerkennung in der Medizin gewisse Schwierigkeiten, denen ich schon den einen oder anderen Gedanken gewidmet habe. Ich gehe auch davon aus, dass man eine Übertragung von Lebensenergie beim Handauflegen durch Menschen, die nicht in Reiki eingeweiht sind, nicht ausschließen kann und dies somit kein geeignetes Placebo im Vergleich zu Reiki darstellt. Als Indizien könnte man dazu das intuitive Handauflegen oder andere Systeme wie beispielsweise Yoga anführen, in denen davon ausgegangen wird, dass Lebensenergie u.a. über die Handflächen übertragen wird. Bisher ist mir auch kein gut geeignetes Placebo, das man im Vergleich zu einer direkten Reiki-Anwendung testen kann, eingefallen. 

Ich habe mich gefragt, ob eine Studie, die Heilwirkungen von Reiki zeigt, oder eine Messung, die Temperaturveränderungen abhängig von der Reiki-Anwendung aufweist, wirklich wichtig ist. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass eine Studie die Überzeugungskraft der faszinierenden Erfahrungen, die jeder für sich mit Reiki erleben kann, nicht ersetzen kann. Allerdings kann eine Anerkennung von Reiki als Heilmethode in der Medizin (und Gesellschaft) die Position von Reiki stärken und dadurch mehr Menschen zu heilenden Erfahrungen und Verbindung mit Reiki verhelfen.

Ich freue mich darauf, weiter im Austausch zu sein. 

Vielen Dank für Deinen inspirierenden Artikel,
 
Jasmin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Patrick, </p>
<p>Auch ich begegne nicht selten Menschen, die sich darüber wundern, wie eine Naturwissenschaftlerin überzeugt Reiki praktizieren kann. Darum habe ich mich ganz besonders darüber gefreut, auf meiner ersten Reiki Convention mit Dir u.a. zum Thema „Reiki und Naturwissenschaft“ ins Gespräch zu kommen. (Die Reiki Convention habe ich überdies hinaus auch als äußerst bereichernde Veranstaltung empfunden und kann jedem eine Teilnahme nur empfehlen.)</p>
<p>Ich möchte mich gleich zu Beginn schon mal bei Dir bedanken, dass Du das Thema auch schriftlich in Form dieser Artikelserie ausgearbeitet und veröffentlicht hast. Aus meiner Sicht gibst Du einen zugänglichen und gut strukturierten Überblick über die naturwissenschaftliche Arbeitsweise der Physik und der evidenzbasierten Medizin. Ich denke, Dir ist es gelungen, eine wertvolle Grundlage für weiterführende spannende Diskussionen zu schaffen.</p>
<p>Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, Deinen Artikel zu lesen. Die Freude ist dabei nicht allein darin begründet, dass mich das Thema besonders interessiert. Mir hat vielmehr auch gefallen, dass Dein Text sehr zum Mitdenken anregt und direkt Fragen oder Ideen aufwirft, die Du dann im nächsten Abschnitt vielleicht sogar in den Raum stellst oder entsprechende Überlegungen anstellst. </p>
<p>Mich persönlich hat Dein philosophischer Ansatz besonders angesprochen, mit dem Du den Artikel (Teil 1) um die Sicht des naturalistischen Weltbildes und die Abgrenzung dessen von der Naturwissenschaft bereicherst. Du hast damit klare Worte für etwas gefunden, das in meinen Gedanken bisher noch sehr diffus war.</p>
<p>Wie Du weißt, finde ich den Ansatz, den Temperaturverlauf z.B. der Handflächen in unterschiedlichen Reiki- Stadien oder Situation zu untersuchen (ausgeführt in Teil 2 des Artikels), einfach enorm spannend. Auch wenn die Beobachtung der Temperatur keine Erklärung für Reiki oder eine direkte medizinische Anerkennung liefert, so kann es doch unterstützen, Auswirkungen von Reiki und Wahrnehmungen der Reiki-Empfangenden und Reiki-Gebenden systematischer zu untersuchen. </p>
<p>Ad 3) im Austausch von Dir und Mark:<br />
Wie Du in Teil 3 des Artikels ausführst, birgt das Studiendesign von evidenzbasierten Untersuchungen der Wirkung von Reiki zur Anerkennung in der Medizin gewisse Schwierigkeiten, denen ich schon den einen oder anderen Gedanken gewidmet habe. Ich gehe auch davon aus, dass man eine Übertragung von Lebensenergie beim Handauflegen durch Menschen, die nicht in Reiki eingeweiht sind, nicht ausschließen kann und dies somit kein geeignetes Placebo im Vergleich zu Reiki darstellt. Als Indizien könnte man dazu das intuitive Handauflegen oder andere Systeme wie beispielsweise Yoga anführen, in denen davon ausgegangen wird, dass Lebensenergie u.a. über die Handflächen übertragen wird. Bisher ist mir auch kein gut geeignetes Placebo, das man im Vergleich zu einer direkten Reiki-Anwendung testen kann, eingefallen. </p>
<p>Ich habe mich gefragt, ob eine Studie, die Heilwirkungen von Reiki zeigt, oder eine Messung, die Temperaturveränderungen abhängig von der Reiki-Anwendung aufweist, wirklich wichtig ist. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass eine Studie die Überzeugungskraft der faszinierenden Erfahrungen, die jeder für sich mit Reiki erleben kann, nicht ersetzen kann. Allerdings kann eine Anerkennung von Reiki als Heilmethode in der Medizin (und Gesellschaft) die Position von Reiki stärken und dadurch mehr Menschen zu heilenden Erfahrungen und Verbindung mit Reiki verhelfen.</p>
<p>Ich freue mich darauf, weiter im Austausch zu sein. </p>
<p>Vielen Dank für Deinen inspirierenden Artikel,</p>
<p>Jasmin</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Patrick Grete		</title>
		<link>https://www.reikiland.de/reiki-und-evidenzbasierte-medizin/#comment-309087</link>

		<dc:creator><![CDATA[Patrick Grete]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 14:08:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.reiki-land.de/?p=3008#comment-309087</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Mark,

vielen Dank für Deinen Kommentar. Es freut mich, wenn ich Dich auf neue Gedanken bringen konnte. Zu Deinen drei Punkten habe ich folgende Anmerkungen:

1) Meiner Kenntnis nach testen sog. kontrollierte Studien immer gegen eine andere Intervention (und sei es auch, dass dort nur Hände von einem Schauspieler aufgelegt werden). Bei so einem Setting kann ja nur rauskommen, dass Reiki besser oder schlechter als das in der Vergleichsgruppe angewendete Verfahren ist. Es ist also immer eine relative Aussage, die auf die andere Gruppe bezogen wird. 

Wer aus so einer Studie eine absolute Aussage wie &quot;Reiki funktioniert gar nicht&quot; herausliest, der stellt das Studienergebnis mindestens stark verkürzt, wenn nicht tendenziös dar (--&#062; das mach ein guter Wissenschaftler nicht).

Man könnte also aus einer kontrollierten Studie lediglich herauslesen, dass Reiki schlechter als X funktioniert. (X ist hier irgendwas anderes, was als Referenz genommen wurde). Wenn man nun eine Placebo-Kontrollierte Studie (mit einem Schauspieler) machte und dabei heraus käme, dass Reiki schlechter wirkt als Schauspielerei, wäre das sehr verblüffend (da es ja dann ein negativer Effekt wäre). Meiner Kenntnis nach haben solche Studien immer nur ergeben, dass ich statistisch nicht genügend zwischen beiden Gruppen unterscheiden kann.

2. Ob es gar keine Studien dieser Art gibt ist eine sehr weitreichende Aussage. Ich kenne zumindest keine Studien, wo das Thema wäre (und es passt auch nicht in die Systematik von solchen Studien).

3. Ja, für Reiki ein Placebo zu finden, gegen das man testen kann, ist wirklich schwierig. Das wird von manchen Autoren auch eingeräumt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Mark,</p>
<p>vielen Dank für Deinen Kommentar. Es freut mich, wenn ich Dich auf neue Gedanken bringen konnte. Zu Deinen drei Punkten habe ich folgende Anmerkungen:</p>
<p>1) Meiner Kenntnis nach testen sog. kontrollierte Studien immer gegen eine andere Intervention (und sei es auch, dass dort nur Hände von einem Schauspieler aufgelegt werden). Bei so einem Setting kann ja nur rauskommen, dass Reiki besser oder schlechter als das in der Vergleichsgruppe angewendete Verfahren ist. Es ist also immer eine relative Aussage, die auf die andere Gruppe bezogen wird. </p>
<p>Wer aus so einer Studie eine absolute Aussage wie &#8220;Reiki funktioniert gar nicht&#8221; herausliest, der stellt das Studienergebnis mindestens stark verkürzt, wenn nicht tendenziös dar (&#8211;&gt; das mach ein guter Wissenschaftler nicht).</p>
<p>Man könnte also aus einer kontrollierten Studie lediglich herauslesen, dass Reiki schlechter als X funktioniert. (X ist hier irgendwas anderes, was als Referenz genommen wurde). Wenn man nun eine Placebo-Kontrollierte Studie (mit einem Schauspieler) machte und dabei heraus käme, dass Reiki schlechter wirkt als Schauspielerei, wäre das sehr verblüffend (da es ja dann ein negativer Effekt wäre). Meiner Kenntnis nach haben solche Studien immer nur ergeben, dass ich statistisch nicht genügend zwischen beiden Gruppen unterscheiden kann.</p>
<p>2. Ob es gar keine Studien dieser Art gibt ist eine sehr weitreichende Aussage. Ich kenne zumindest keine Studien, wo das Thema wäre (und es passt auch nicht in die Systematik von solchen Studien).</p>
<p>3. Ja, für Reiki ein Placebo zu finden, gegen das man testen kann, ist wirklich schwierig. Das wird von manchen Autoren auch eingeräumt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Mark Hosak		</title>
		<link>https://www.reikiland.de/reiki-und-evidenzbasierte-medizin/#comment-309086</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Mark Hosak]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 13:35:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.reiki-land.de/?p=3008#comment-309086</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Patrick,

vielen Dank für diesen umfangreichen und gleichzeitig in vielerlei Hinsicht aussagekräftigen Artikel. Dass das Thema Placebo bodenständig im Zusammenhang mit Reiki beleuchtet wird, habe ich mir schon lange gewünscht. Denn sehr oft höre ich die Annahme, dass man an Reiki glauben müsse, dass es wirkt oder eh alles nur ein Placebo ist. Nun habe ich hier etwas, worauf ich die Leute dann verweisen kann, was den einen oder anderen zum Denken anregen dürfte. 

Besonders herausstechend finde ich einige Aussagen, auf die ich so bisher noch nicht gekommen bin:
Erstens, dass es offenbar keinen Beweis über eine Studie gibt, die zeigt, das Reiki nicht funktioniert. Das ist ein bemerkenswerter Umkehrschluss dafür, dass in Studien Reiki immer eine Wirkung zeigt und es meines Wissens nicht vorkam, dass es keine Wirkung gibt. Das ist auch ein schönes Argument für diejenigen, die versuchen, Reiki als Humbug und Esoterik abzutun. 

Zweitens, dass bisher immer nur die Reiki-Empfänger über ihre Befindlichkeit befragt wurden, nicht aber die Therapeuten. 

Und drittens, dass im Doppelblind-Verfahren auch bei dem, der eine Reiki-Anwendung durch Auflegen der Hände vortäuscht, obwohl er nicht in Reiki eingeweiht ist, durchaus Lebensenergien wie etwa die eigene abgeben kann und auch die Zuwendung eine Rolle spielt. 

Alle drei Aspekte sind für mich neue Felder der Diskussion in und ausserhalb von Studien.

Vielen Dank dafür.
Dr. Mark Hosak]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Patrick,</p>
<p>vielen Dank für diesen umfangreichen und gleichzeitig in vielerlei Hinsicht aussagekräftigen Artikel. Dass das Thema Placebo bodenständig im Zusammenhang mit Reiki beleuchtet wird, habe ich mir schon lange gewünscht. Denn sehr oft höre ich die Annahme, dass man an Reiki glauben müsse, dass es wirkt oder eh alles nur ein Placebo ist. Nun habe ich hier etwas, worauf ich die Leute dann verweisen kann, was den einen oder anderen zum Denken anregen dürfte. </p>
<p>Besonders herausstechend finde ich einige Aussagen, auf die ich so bisher noch nicht gekommen bin:<br />
Erstens, dass es offenbar keinen Beweis über eine Studie gibt, die zeigt, das Reiki nicht funktioniert. Das ist ein bemerkenswerter Umkehrschluss dafür, dass in Studien Reiki immer eine Wirkung zeigt und es meines Wissens nicht vorkam, dass es keine Wirkung gibt. Das ist auch ein schönes Argument für diejenigen, die versuchen, Reiki als Humbug und Esoterik abzutun. </p>
<p>Zweitens, dass bisher immer nur die Reiki-Empfänger über ihre Befindlichkeit befragt wurden, nicht aber die Therapeuten. </p>
<p>Und drittens, dass im Doppelblind-Verfahren auch bei dem, der eine Reiki-Anwendung durch Auflegen der Hände vortäuscht, obwohl er nicht in Reiki eingeweiht ist, durchaus Lebensenergien wie etwa die eigene abgeben kann und auch die Zuwendung eine Rolle spielt. </p>
<p>Alle drei Aspekte sind für mich neue Felder der Diskussion in und ausserhalb von Studien.</p>
<p>Vielen Dank dafür.<br />
Dr. Mark Hosak</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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