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Tiefenpsychologische Psychotherapie

Verfasst: 12.06.2005, 21:10
von Elvira
Hallo alle miteinander,
Ende März ist innerhalb unserer Familie etwas passiert, was mir sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Ich habe mich sofort an einen Psychologen gewandt, bei dem ich im Jahre 2000 schon einmal in Therapie war und innerhalb von 3 Tagen einen Termin bekommen. Nachdem ich dort genauer geschildert hatte, was vorgefallen ist, meinte er zu mir, er könne mir nicht mehr weiter helfen. Ich hätte sehr viele „Hypotheken“ auf meinen Schultern und bräuchte dringend eine tiefenpsychologische Psychotherapie. Meine Nervenärztin, bei der ich wegen einer normalen Untersuchung 14 Tage später war, stimmte dem zu und schrieb mir eine Überweisung. Den Termin bei einer Fachärztin für Psychotherapie bekam ich innerhalb von 14 Tagen. Dort wurde mir erklärt, ich kann 5 x zum Kennenlernen und kurzem „Anreißen meiner Probleme“ kommen, dann könnte ich entscheiden, ob ich das wirklich will und ob die Ärztin überhaupt für mich bzw. meine Problematik geeignet ist. Dann würde ich von der Krankenkasse 25 Therapiestunden verschrieben bekommen. So weit, so gut.
Bei diesem ersten Gespräch wurden persönliche Sachen angerissen: Familie, Erkrankungen bei mir und innerhalb der Familie, also ein äußerer Rahmen wurde festgelegt bzw. abgefragt. Auf ihre Frage, welche Körperteile bei meinen Schüben gelitten haben, antwortete ich: „Die Schübe gingen bis jetzt hauptsächlich nur auf die Augen und ich frage mich seitdem, was ich vielleicht nicht sehen möchte oder andersherum, was ich sehen möchte, was nicht da ist oder z. B. hinter einer Nebelwand steckt.“ Sie stockte, guckte mich verwundert an und machte sich Notizen. Bei meinen weiteren Erklärungen ließ ich auch durchblicken, das ich zu diesem Zeitpunkt nicht wüßte, ob ich so eine Therapie überhaupt haben möchte. Nachdem ich ihr dann auch noch irgend etwas von alten Verhaltensmustern und Blockaden auflösen erzählte, legte sie den Bleistift hin und sagte: „Frau T. ich merke, Sie beschäftigen sich schon seit längerer Zeit mit dem Thema.“ Da konnte ich nur noch nicken und sagen, das ich jetzt alles hinter frage, wenn irgend etwas passiert: z. B. warum habe ich mir heute dreimal den Kopf gestoßen, warum ist das Treffen schiefgegangen, warum bin ich im Moment so deppressiv?

Jetzt meine Frage, obwohl ich schon wieder beim Schreiben gemerkt habe, wie meine Antwort lautet: Klar habe ich genau wie jeder andere sein Päckchen zu tragen, aber muß ich die Therapie deshalb wirklich machen? Haben nicht unsere Eltern, die den Krieg mitgemacht haben, auch ihr Päckchen zu tragen gehabt? Sind sie deshalb zum Psychiater gegangen? Und vor allen Dingen, wenn ich Schubladen jetzt öffne, die ich bei meiner Therapie vor 5 Jahren verschlossen hielt, ist das dann so doll, das ich in Streß gerate und wieder Schübe bekomme?
(Bin jetzt ein Jahr schubfrei.)

Durch Reiki arbeite ich ja an mir und bin an diese Schubladen gekommen, will sie aber noch nicht öffnen. Es sind noch so viele andere Sache rundherum, die mich ein ganzes Stück weitergebracht haben und die dann auch „dran“ waren.
Und was ist, wenn ich bei der Therapiestunde „die Schubladen“ ein Stück öffne, bin dann fix und fertig, fahr nach Hause und bin bis zum nächsten Termin auf mich allein gestellt? Wer hilft mir dann? Es gibt ja die Möglichkeit, auf diese Situation Reiki zu geben und sie nach „oben“ abzugeben und auch damit zu arbeiten.
Aber wäre es nicht besser, ich komme durch Reiki auf meine „Schubladen“ und versuche durch Gespräche mit Familie, Freunden, meiner Heilpraktikerin, meiner Meisterin eine Lösung bzw. einen Weg zu finden, also mit Menschen, die für mich dann erreichbar sind, wenn auch was „angefallen“ ist, ohne Terminkalender?

Liebe Grüße
Kathi

Verfasst: 12.06.2005, 22:07
von Feodora
Hallo Kathi!

Hier mal so ein paar Gedanken, die mir beim Lesen deines Beitrages durch den Kopf gingen... Aber zu aller erst noch folgendes: Entscheiden kannst nur du selber und ich wünsche dir, daß es dir dabei gelingt, die Wahrhaftigkeit deiner Seele ein zu beziehen.
Jetzt meine Frage, obwohl ich schon wieder beim Schreiben gemerkt habe, wie meine Antwort lautet: Klar habe ich genau wie jeder andere sein Päckchen zu tragen, aber muß ich die Therapie deshalb wirklich machen? Haben nicht unsere Eltern, die den Krieg mitgemacht haben, auch ihr Päckchen zu tragen gehabt? Sind sie deshalb zum Psychiater gegangen?
Ich denke, die Frage ist nicht, ob du sie machen mußt, sondern ob sie für dich hilfreich sein wird???

Meiner Meinung nach, war die Zeit unserer Eltern eine andere, in der andere Probleme vorhanden waren und andere Schwerpunkte gesetzt wurden. Ich vermute, daß unsere Eltern-Generation sich einfach einen anderen Weg ausgesucht hat, bestimmte Erfahrungen zu machen und bestimmte Dinge zu lernen. Und ich empfinde es so, daß in unserer Generation das Lernen eben eine andere Ebene (weiß grad nicht, wie ich das sonst sagen soll) hat.
Abgesehen davon finde ich es manchmal auch schade, daß viele Menschen in der Eltern-Generation nicht so sehr offen sind für Psychotherapie, Reiki und ähnliches... wäre bestimmt auch für sie manchmal hilfreich (gewesen).
Und vor allen Dingen, wenn ich Schubladen jetzt öffne, die ich bei meiner Therapie vor 5 Jahren verschlossen hielt, ist das dann so doll, das ich in Streß gerate und wieder Schübe bekomme?
Das ist die eine Möglichkeit, die andere ist, daß du wieder einen Schub bekommst, weil du weiterhin die Augen verschließt vor dem, was da noch in den Schubladen liegt und was gerne erlöst werden möchte.
Und was ist, wenn ich bei der Therapiestunde „die Schubladen“ ein Stück öffne, bin dann fix und fertig, fahr nach Hause und bin bis zum nächsten Termin auf mich allein gestellt? Wer hilft mir dann?
Vielleicht kannst du das ja mit deiner Therapeutin klären? Ich denke, wenn sie gut ist, wird sie immer eine "Notfall"-Möglichkeit haben. Daß ihr dann telefoniert, oder einen Termin dazwischen schiebt.
Du kannst auch die anderen Menschen, die dich bisher begleitet haben fragen, ob sie bereit sind, dich auch auf diesem Weg der Psychotherapie zu unterstützen... und mit deiner Therapeutin klären, daß es da eben noch andere "Unterstützer" im Hintergrund gibt.
Und davon abgesehen ist es einfach wichtig langsam genug und Schritt für Schritt vor zu gehen und zu erkennen, wenn etwas zu viel wird. Und dann natürlich auch "Stop" zu sagen!
Es gibt ja die Möglichkeit, auf diese Situation Reiki zu geben und sie nach „oben“ abzugeben und auch damit zu arbeiten.
Ich denke, diese Möglichkeit gibt es ja auch weiterhin, und es ist gut und sinnvoll, Reiki unterstützend an zu wenden.
Aber wäre es nicht besser, ich komme durch Reiki auf meine „Schubladen“ und versuche durch Gespräche mit Familie, Freunden, meiner Heilpraktikerin, meiner Meisterin eine Lösung bzw. einen Weg zu finden, also mit Menschen, die für mich dann erreichbar sind, wenn auch was „angefallen“ ist, ohne Terminkalender
Und kann es nicht auch sein, daß sie sich gelgentlich durch dich und deine Probleme überfordert fühlen? Und daß sie insofern dankbar sind, wenn du dir professionelle Hilfe suchst?

All dies sind einfach nur mal ein paar alternative Gedanken, kein Drängen in die eine oder andere Richtung!!!

Viele liebe Grüße, Feodora

Verfasst: 12.06.2005, 22:59
von Sonnenlicht
Hallo Kathi,

willst du diese Schubladen öffnen?
Willst du sie in Gegenwart eines Fremden, sprich Psychologen öffnen oder lieber für dich allein?
Was kommt nach dem Öffnen der Schubladen?
Kommen da Verletzungen und Probleme hoch, die du lieber ganz tief vergraben möchtest?
Bringt dich das Öffnen dieser Schubladen weiter?
Ist der Inhalt der Schubladen die Ursache für deine Probleme?
Ist es für dich wichtig, diesen Inhalt vor dir bzw. der Therapeutin auszubreiten?

Das nur mal so ein paar Fragen dazu. Ich kenne deine Sorgen und Probleme nicht. Die Entscheidung für oder wider Therapie mußt du allein treffen. Versuchen solltest du es aber, denke ich. Abbrechen kannst du das immer noch, wenn es dir dabei nicht gut geht oder die Therapeutin dir nicht zusagt.

Ganz sicher waren und sind meine Probleme nicht so krass wie deine. Aber mit Reiki habe ich echt viel geschafft hinsichtlich Blockadenlösen. Vor allem war ich mir in den Momenten der Selbstbehandlung selbst näher gekommen. Ich habe mich mal wieder mit mir und meinem Innenleben beschäftigt und dadurch auch mein Selbstwertgefühl verbessert.

Wenn du schon das Angebot für bezahlte Therapie hast, dann versuche es doch einfach. Und Reiki obendrauf...

Liebe Grüße

Sonnenlicht

Verfasst: 12.06.2005, 23:00
von Gnutzi
Liebe Kathi!

Ich weiß, dass meine Therapeutin immer für mich da war, wenn eine Schublade oder was auch immer aufging, um mir zu helfen. Frag Deine einfach.

Wie fühlst Du Dich bei ihr? Könntest Du Vertrauen aufbauen? Sie wird nur so weit mit Dir gehn, wie Du es möchtest!!

Hilfe suchen und annehmen ist immer richtig, Hilfe sollte es dann auch sein! Und was andere machen und nicht machen, früher machten, ist doch nicht wirklich ein Maßstab oder?

Ein paar Gedankenfetzen die ich beisteuere.

Ich wünsche Dir weiter viel Kraft und Mut!!!

Herzlichst
Gnutzi

Verfasst: 13.06.2005, 00:40
von SpideR
Ob Deine angehende Therapeutin gut für Dich ist, das kannst Du erfahren, indem Du ihr zeigst, was Du hier geschrieben hast.
Du sollst ja Therapeuten antesten, um denjenigen zu finden, der Dir genau diese Fragen beantwortet.
Ein verantwortungsbewußter Therapeut klärt Dich vorher auf. Er sagt Dir, wo er Dich abfangen kann .. und wo nicht.

Was die eigentliche Fragestellung angeht..
Ich stand auch einmal an dem Punkt, ob ich eine Analyse mache und habe mich dagegen entschieden. Heute bedaure ich das manchmal. Ich hätte manches einfacher haben können. Dass ich mir das Einfache nicht erlaubt habe, ist aber Teil meines Problems.

Lg
Birgit

Verfasst: 13.06.2005, 17:36
von Elvira
Hallo Eivella,

beim Schreiben meines Textes dachte ich, so ich mach es nicht diese Therapie - die ja noch gar nicht richtig angefangen hat. Dann habe ich gestern noch deinen Beitrag gelesen. Wie du schon geschrieben hast
kein Drängen in die eine oder andere Richtung
Ich bin auf jeden Fall jetzt wieder sehr unsicher. :roll:
Wenn dieser Vorfall in unserer Familie nicht passiert wäre, hätte ich auf keinen Fall meinen alten Psychologen wieder aufgesucht und wäre so auch nicht zu dieser Therapie gekommen. Dann hatte ich die Meinung, ich versuch es einfach mal, wenigstens die 5 Stunden, die ganz normal über den Überweisungsschein ablaufen. Also ich gebe mir die Zeit, die 5 Stunden, zu überlegen, ob ich das wirklich will. Dann wollte ich auf einmal nicht mehr. :nixweiss:

Nach deinem Posting und den weiteren, die noch gekommen sind, bin ich jetzt wieder der Meinung: ich nehme die nächsten 4 Sitzungen einfach wahr.
Ich gebe mir die Chance. Nächste Woche ist die 2. Sitzung, wo die Ärztin schon in den "inneren Rahmen" geht und guckt, was bei mir abläuft.

Liebe Grüße
von Kathi

Verfasst: 13.06.2005, 20:37
von Penny
Hallo Kathi,

sicher macht dir der Inhalt der "Schubladen" Angst. Verständlich.

Ich habe bisher immer festgestellt, wenn man trotz Angst eine aufmacht und sich ansieht, was drin ist, es rausnimmt und von allen Seiten betrachtet, fängt man an, es anzunehmen und zu verstehen.

Ich persönlich fühle mich immer ein Stück wohler, wenn ich etwas verstanden habe. Ich bin mir selbst nicht mehr so fremd - und ich lehne den Anteil an mir nicht mehr ab. Das ist ein Schritt in Richtung Selbstliebe.

Ansonsten schließe ich mich Eivella und Birgit an. Kläre deine Befürchtungen mit der Therapeutin und schaffe etwas Sicherheit, für den Fall, dass doch mal ein kleines (oder größeres) Monster aus der Schublade springt - ein Notfallplan sozusagen.

Regelmäßiges Reiki stabilisiert und hilft dir sicher, unangenehme Überraschungen besser zu verkraften.

Ich wünsche dir alles Gute bei deiner Entscheidung.

Herzliche Grüße

Penny

Verfasst: 13.06.2005, 20:40
von Ameise
Eine positive Sache gibt es so oder so . Das Nicht-Wissen kann dich nicht mehr ängstigen. ;)

Wer hat Angst vorm dunklen Mann ?

("Niemand !" ;) )

Verfasst: 14.06.2005, 17:04
von Alix
Mir hat meine Tiefenpsychologin sehr geholfen.
Es stimmt sie sucht nach eingestaubten Kisten in Deinem Lebensregal. Sie Pflückt Dich auseinander...
Aber wenn man so alte Kisten sieht die man im Regal hat und mal hineinschaut, stellt man plötzlich fest, das der Inhalt verdorben ist und einfach weggeworfen werden kann..
Inzwischen mit Reiki II bin ich mein eigener Psychologe. Ich suche selbst nach Kisten die ich noch im Regal habe aber die schn lange auf dem Müll gehören.

Aber die Psychologin war sehr gut für mich. Sie hat mir gezeigt wie es geht. (Und mir den Mut gegeben mir den ersten Reikigrad zu gönnen, obwohl ich damit dem Familienbudget 350DM entführt habe! Bis dahin war ich der Meinung ich darf mir ncihts gönnen, ich bin es nicht wert....)

Verfasst: 14.06.2005, 21:25
von Elvira
Hallo alle miteinander,

vielen Dank an Sonnenlicht, Gnutzi, Birgit, Ameise und Alix für eure Beiträge. Da steckt so viel drin, was mich anregt, weiter in mich zu gehen.

@ Penny
Das ist ein Schritt in Richtung Selbstliebe.

Dein o. g. Satz hat mich jetzt endlich Richtung Deprogrammierung "geschubst". Denn da ist das Thema Selbstliebe angesagt. Danke dir.

Ich werde euch berichten, wie es nächste Woche läuft.

Liebe Grüße
Kathi

Verfasst: 14.06.2005, 22:28
von Penny
Hallo Kathi,

das freut mich, dass ein passender Satz dabei war.
Ich drück dir die Daumen.

L.G.

Penny

Verfasst: 03.07.2005, 09:55
von lebenskünstlerin1972
Hallo Kathi,

für mich war Therapie sehr wichtig.Es ist einfach leichter, mit einer Vertrauensperson zusammen die Leichen aus dem Keller zu holen als allein... Es war auch eine gute Gelegenheit für mich, mich überhaupt zu zeigen. Wenn man das schafft, ist man auf jeden Fall schon vorwärts gekommen mit der Selbstliebe - sonst geht das nämlich gar nicht!

Von daher hab ich die ERfahrung gemacht, dass es schon eine Herausforderung ist, und ein riesen SChritt aus der Isolation und dem "alles allein hinkriegen wollen", eine Therapie zu wagen. Wer das schafft, hat schon eine Menge Ängste überwunden!!! (z.B. dass der Therapeut irgendwas schreckliches rauskramt was ich selber noch nicht über mich wusste). Wir Menschen als soziale Wesen brauchen das, finde ich, uns in einem geschützten Rahmen mit unserem ganzen Mist jemand zumuten zu dürfen und uns das auch zu trauen. Ich find das ganz gut, wenn man dafür einen fest gesteckten Rahmen mit klaren REgeln hat - dann muß man nicht überlegen, ob man sich dem Gegenüber zumutet, weil der ja schließlich dafür da ist und das auch machen will... (sich den Raum in persönlichen Beziehungen zu nehmen und sich jemand zuzumuten, ist dann schon eher was für Fortgeschrittene. Geht auch nur, wenn der Gegenüber in der Lage dazu ist.)

Also mir hat es wirklich geholfen, diesen Raum regelmäßig in Anspruch zu nehmen, wo ich weiß: jetzt geht es nur um mich und mein Gegenüber hat sonst keine Beziehungskiste mit mir am laufen (da gibt es immer jede Menge unausgesprochene Konventionen, die behindern können - z.B. Rücksichtnahme, jemanden nicht konfrontieren, nix unangenehmes sagen.....).

Mit meiner Therapeutin ging es dann auch oft darum, anzunehmen was ist, und nicht nur die Probleme zu sehen, sondern gleichzeitig auch die Fortschritte.
Ich hoffe es kommt ungefähr rüber, wie ich es erfahren habe.

Liebe Grüße

Ari

Verfasst: 03.07.2005, 20:41
von Elvira
Hallo alle miteinander, hallo Ari,

also der 2. Termin ist um bei der Therapeutin und vor dem 3. Termin habe ich die ganze Sache gekippt.
Ich habe der Therapeutin beim 2. Treffen von meinen Ängsten erzählt, wenn ich da rauskomm und es arbeitet in mir, wer hilft mir dann. Und hat nicht jeder sein Päckchen zu tragen, vor allem diejenigen, die den Krieg mitgemacht haben und da geht auch nicht jeder zum Facharzt. Sie faßte das ganz vernünftig auf und meinte, meine Einstellung sieht so aus: ich habe Angst, ob ich richtig bei ihr aufgehoben bin und ob es mir überhaupt zustünde, eine Therapie wegen meiner Probleme zu machen. So das wars und dann ging sie dazu über:" Frau T., heute gehen wir in den inneren Rahmen und ich frage sie dazu systematisch ab."
Ja und dann hat sie Fragen auf der Gefühlsebene gestellt. Wie zum Beispiel aus der Sicht als Kind ich die Beziehung meiner Eltern zueinander fand, wie Vater und Mutter mit mir umgegangen sind (Zärtlichkeiten, wer hat wie erzogen usw.). Da hat es schon nach 1/4 Stunde peng bei mir gemacht und ich fing an zu heulen, weil ich habe meinen Vater mit 13 Jahren durch einen tödlichen Unfall verloren. Ich will da jetzt auch nicht weiter drauf eingehen, aber sie gab mir mit einem Nicken den Hinweis auf die Tempos und ich gab ihr zu verstehen, daß ich sehr betroffen bin und dann ging es im Prinzip weiter mit den Fragen. Nach System, versteht sich. Am Schluß der Stunde sagte sie mir, daß sie jetzt bei mir verschiedene Bereiche angekratzt hat und in der eigentlichen Therapie geht sie langsam voran.
Mir ging es danach drei Tage dreckig, habe dann noch vier Tage überlegt und dann den Termin abgesagt und die Behandlung abgebrochen.
Beim Gespräch mit meiner Nervenärztin danach, bin ich zu dem Entschluss gekommen, mir einen männlichen Therapeuten auszusuchen.
Die Therapeutin war an die 60. Jahre. Es war mir bis dahin nicht klar, wer in Frage kommt: Mann oder Frau. Weil, einen mütterlichen Typ brauch ich auf keinen Fall. Und mit Männern hab ich, was Gespräche anbelangt, gute Erfahrungen.
Eins ist mir aber jetzt klar, ich mache eine Therapie. Habe die nächste Anschrift schon in der Handtasche, muß nur noch einen Termin ausmachen. Ich komme aus der ganzen "alten Kiste mit den Leichen im Keller" nicht alleine raus. Verdrängen ist ja vielleicht zeitweise gut, aber tagtäglich kommt durch irgendeine Kleinigkeit etwas "Altes" hoch.
Und ich hoffe, daß ich einen guten Therapeuten finde.
Was mir aufgefallen ist an meiner Nervenärztin, meine MS "ruht" ja im Moment und sie hat sehr viel Interesse daran, mir in dieser Sache zu helfen. Sie bestellt mich jetzt wieder in kleineren Abständen zu sich.

Ich will es schaffen. Im Moment mit der Deprogrammierung über die Selbstliebe fühl ich mich manchmal wie ein :king: . Und vielleicht ist Reiki wirklich nur eine Vorbereitung darauf gewesen, es sollte so sein, so kann ich mir immer wieder helfen.

Liebe Grüße
Kathi

Verfasst: 03.07.2005, 22:50
von Penny
Hallo Kathi,

du scheinst es ja echt anzupacken. Klasse.
Es ist bestimmt besser, sich ein bisschen umzugucken, als mit dem falschen Therapeuten loszulegen.
Ich drück dir die Daumen, dass du einen guten Therapeuten findest, bei dem die Chemie stimmt.

L. G.


Penny

Verfasst: 04.07.2005, 01:36
von SpideR
Kathi,
ich möchte Dich keinesfalls verunsichern,
wenn du also einfach über mich hinwegliest, dann ist das auch ok.

Aber ich persönlich halte tiefenpsychologische Therapie durchaus auch für eine Möglichkeit Probleme erst zu erschaffen, die vorher gar keine sind.
Klar, man möchte seine Schubladen und Leichen nicht verdrängen, sondern offen sein, an sich arbeiten, das was hochkommt irgendwie bearbeiten... aber die Tiefenanalyse ist nur dann ein guter Weg, wenn der 100%ig passende Therapeut gefunden ist.. Du hast selbst nun erfahren, wie schwer das ist.
Es gibt jedoch viele andere Wege.
Für mich selbst war zum Beispiel die Gestalt-Therapie der richtige Weg. Mal ganz ehrlich, Leichen im Keller hat jeder... aber man muss sich nicht wirklich jedes Detail ihrer Gesichter einprägen.
Ich bin im hier und jetzt. Das muss ich lernen.
Für mich selbst war das Ablehnen der Tiefenanalyse auch ein Weg die Überkonzentrierung auf mein Ego abzulehnen.
Lg
Birgit

Verfasst: 04.07.2005, 11:02
von Sheelara
Hallo Birgit, Kathi und alle,

spannend, wie sich das Thema „Methoden und Systeme“ mir gerade aufdrängt, hab dazu eben schonmal was gepostet... ich hab mich in puncto Therapie früher extrem an Methoden orientiert, weil ich keine andere Orientierung kannte. Und meine Therapeutin musste die Dinge genauso sehen wie ich und ein ähnliches Weltbild haben, sonst hätte das, wie ich glaubte, nicht funktioniert und ich hätte ihr nicht vertrauen können.

Inzwischen ist mir auch das Hier und Jetzt am Wichtigsten, weil mein innerer Prozess sowieso so abläuft und ich da ganz meiner inneren Führung vertraue. Bei meiner jetzigen Therapeutin war und ist das für mich das Wichtigste - dass sie ebenfalls immer im Jetzt ist und ebenfalls meiner inneren Führung vertraut. Ich hatte mich für sie entschieden, ohne überhaupt zu wissen, was sie für eine Therapeutin ist und welche Methode sie hat, weil unsere Herzen schon bei der ersten Begegnung sich geöffnet haben und weil da Liebe war, jenseits von Verstand, Methoden, linearem Vorgehen usw.

Ich persönlich komme nicht klar mit so einem Vorgehen wie Du Kathi es beschreibst von der einen Frau, die systematisch alles abgefragt hat. Bei mir ist das dann so, dass alles, was schlummert, von aussen aufgeweckt und aktiviert wird, und dann sitz ich da mit 10 aktivierten Themen und Gefühlen und weiss nicht, wohin damit. Für mich funktioniert gut, sich immer um das zu kümmern, was sowieso gerade da ist, weil das alles einem höheren Plan folgt und irgendwann fallen die Puzzleteile von selbst zusammen. Ausserdem ist in jedem einzelnen Teil, in jedem Moment das Ganze enthalten, und wenn ich ein Gegenüber habe, das das auch so sieht und spürt, dann braucht sie mich nicht Punkt für Punkt abzufragen über den Verstand... SEHR erleichternd. Und das Ganze geht viel tiefer, weil ich keine Angst haben muss, dass SIE eine meiner Leichen aus dem Keller holt oder antickt, sowas tut sie nicht. Also kann ich mich mehr öffnen.

So ein Vertrauen hat sicherlich nicht jede Therapeutin, aber wenn ich so eine gefunden habe, gibt es sowas sicher noch öfter ;-) Ach ja, meine arbeitet übrigens auch tiefenpsychologisch fundiert, hab ich sie aber erst nach einem halben Jahr gefragt...

Ich drück Dir die Daumen, Kathi, dass Du für Dich den oder die absolut Passende findest und dass Du weiterhin Deinen Gefühlen treu bleibst und gut für Dich sorgst.

Herzliche Grüsse von Sheelara

Verfasst: 04.07.2005, 19:44
von Elvira
Hallo Birgit,
klar lese ich deinen Beitrag. :lol: Ich habe jetzt ein paar Wochen rumgehampelt und war mir nicht sicher, will ich oder will ich keine Therapie. Wäre der Vorfall nicht zu Hause passiert, wäre ich nie auf die Idee gekommen, eine Therapie zu machen.
Jetzt ist das mit der ersten Therapeutin in die Hose gegangen und ich war sehr aufgewühlt. Dadurch wurde ich mir bewußt, daß ich die Aufarbeitung der Vergangenheit nicht alleine schaffe. Durch das Erlernen von Reiki bin ich ja schon einen Schritt in die richtige Richtung gegangen und habe endlich meinen Weg gefunden. Jetzt ist dieser Weg zwar etwas holperiger, vielleicht hat er auch viele Abzweigungen, aber ich brauche diesen Weg nicht alleine gehen. Mir wird Hilfe angeboten. Meine Reikilehrerin sagt immer, es gibt keine Zufälle. Vielleicht sollte dieser Vorfall zu Hause sein, um mich wachzurütteln. Hat er ja auch in gewisser Weise schon, ich lasse jetzt meine 18. jährige Tochter einfach in Ruhe.

Hallo Sheelara,

dem nächsten Therapeuten werde ich auf jeden Fall sagen, daß ich schon einen Versuch gestartet habe und ob er nicht einen anderen Einstieg machen kann. Wie du sagtest aus dem hier und jetzt, aus dem Alltag können ein oder zwei Sätze mich schon wieder in die Vergangenheit bringen und somit zum Erzählen, zum Loslassen.
Das Thema Kontrolle und dann Loslassen ist sowieso das ganz große Thema für mich.

Liebe Grüße
Kathi :snooty:

Verfasst: 04.07.2005, 21:26
von Penny
Hallo Birgit,

ich für mich habe festgestellt, dass ich erst loslassen kann, wenn ich etwas verstanden habe. Und manchmal, wenn ich dann eine Urasche für irgendwelche Schwierigkeiten gefunden hatte, lagen die ganz woanders als ich früher vermutet hatte. Das war also gar nicht so leicht daran zu kommen und erforderte verschiedenste Ansätze.

Je mehr Leichen im Keller, desto schwerer ist die Arbeit sicher. Und es fehlt einem ja komplett die Distanz, die ein Therapeut hat.
Wenn man also merkt, dass man bisher im Kreis gelaufen ist, finde ich professionelle Hilfe schon ziemlich sinnvoll.

Nachdenkliche Grüße

Penny

Verfasst: 05.07.2005, 08:55
von SpideR
Ja Penny,
damit kann ich gut was anfangen.
Ich weiss nur aus eigener Erfahrung, dass man sich trotz oder gerade wegen der professionellen Hilfe manchmal nicht mehr ans Loslassen erinnert.
Das war einfach nur eine Erinnerung .. :-)

@ Kathi..
das passt schon..
:bussi:
Lg


Birgit

Verfasst: 05.07.2005, 09:43
von lebenskünstlerin1972
Hallo Kathi,

ich finde es toll, wie du für dich sorgst und die Verantwortung nicht gleich an den/die nächstbeste/n TherapeutIn abgibst! Bei sowas sollte man schon unbedingt wählerisch sein.
Bei mir war damals auch irgendwie Fügung im Spiel: der erste Therapeut, den ich hatte, war zu der Zeit genau richtig (hat auch keine Probleme "gemacht" wo keine waren: hatte zum Schluss das Gefühl, jetzt ohne ihn weitergehen zu können) und die Therapeutin danach hat auch genau gepasst, da konnte ich dann noch auf meine Themen frauenspezifischer einsteigen, und wir haben immer mit dem gearbeitet, was gerade da war: Träume, Alltags-Hürden, Beziehungs-Themen, Glaubenssätze.... der damit verbundene Gefühls-Knoten kam dann wie von selber hoch und durfte da sein (vor dem Loslassen kommt ja das Akzeptieren), und wir haben immer nach vorne geschaut: was brauch ich, wie ist der nächste Schritt da hin.

Ich denk die Aufräumarbeiten (ich nenn es jetzt mal so, klingt bißchen arbeitsamer als "Leichen im Keller"), sind ein Teil von dem ganzen Entwicklungsprozess, ist aber auch wichtig, wenn man ein bisschen entrümpelt hat, immer mit den aktuellen Sachen zu arbeiten. Wenn was nicht ganz ausgemistet ist, kommt es sowieso immer wieder. Ich erlebe das so, dass die Themen nicht abgehakt sind, sondern einen begleiten, wobei man verschiedene "Stufen" hat... ich vergleich das immer mit einer Spirale: man kommt immer wieder an den selben Stellen vorbei, aber immer auf einem anderen Level.

Meine große Aufräumphase hab ich schon ein paar Jahre hinter mir, und arbeite inzwischen nur noch mit dem was JETZT IST. Annehmen und loslassen. Ein- und ausatmen.... Meine Knackpunkte kenn ich ja. Wenn es so weit ist, kann einem ein Therapeut nicht mehr helfen - dann geht es wohl darum, die Funktion die der Therapeut bis dahin übernommen hat, zu integrieren als inneren Beobachter, der einem hilft, wenn man mitten drin steckt auch irgendwann wieder in die übergeordnete Perspektive zu kommen...

Das waren ein paar Gedanken fragmente von mir. Wenn du das Gefühl hast, bei dir steht diese Aufräumphase an, möchte ich dir Mut dazu machen (und wünsche dir eine Fügung, dass du den/die richtige(n) TherapeutIn für dich findest - für mich hat es sich gelohnt und ich kann es nur empfehlen als EINEN von vielen Schritten auf dem Weg. (auf dem sich sehr gut aufbauen lässt!!!)

Liebe Grüße

Ari

Verfasst: 05.07.2005, 19:31
von Elvira
Hallo Ihr Lieben,

ich war heute bei meiner Heilpraktikerin (die ist übrigens Reikimeisterin, wir haben bei der gleichen Lehrerin Reiki erlernt), um zu gucken, was mit meinen Heulattacken so war.
Ich habe ihr von meinem ersten Versuch beim Psychotherapeuten erzählt - sie selbst bietet Verhaltenstherapie an - und sie sagte auch, die systematische Vorgehensweise muß nicht unbedingt angewandt werden, um an Grundkenntnisse über meine Vergangenheit, Probleme usw. zu kommen. Das kann auch in einem ganz normalen Gespräch ablaufen. Sie hat sich auch gefreut darüber, das ich mir jetzt sicher bin, daß ich eine Therapie machen werde.

Hallo Ari,
dein Beispiel mit der Spirale hat mir meine Chorschwester schon versucht zu erklären. Die Sichtweise ist immer aus einem anderen Level. Das Problem ist noch da, aber ich gehe es schrittweise an und komme ihm dann auch näher, aber meine Erfahrungen sind z. B. schon gewachsen, um damit umzugehen. Und in Reiki habe ich ja Vorarbeit geleistet.

Morgen habe ich Reiki 2 Fortbildung für Anfänger, das 2. x in diesem Jahr. Meiner Lehrerin habe ich von den Anfängen meiner Therapie erzählt. Sie hat irgendwie komisch reagiert. Ihr habe ich ja auch gesagt, mit Reiki habe ich meinen Weg gefunden, nur das ich mir jetzt Hilfe von außen such, denke ich mal, empfindet sie als nicht notwendig. Denn sie hat schon oft Reikileute bei sich sitzen gehabt, die vom Psychiater zu ihr hingeschickt wurden mit den Worten: "Gehen sie mal zu Ihrer Reikilehrerin, die hilft Ihnen wahrscheinlich besser weiter als ich."

Liebe Grüße

Kathi :clap:

Verfasst: 09.07.2005, 10:26
von StilleWasser
Hallo Kathi,

Nur kurz aus dem "off"...

Mein Therapeut ist Gestalt- und Tiefenpsychologe und für mich hat sich diese Kombination als sehr günstig herausgestellt. Letztlich gibt es genau zwei Hauptfragen, die Du Dir stellen solltest: passt die Therapierichtung und passt der Therapeut.

Was nicht passieren sollte, ist, dass Du derart destabilisiert wirst, dass es Dir lange richtig dreckig geht. Es ist aber nun einmal so, dass Therapie wie auch die Arbeit am Selbst mit Reiki kein Zuckerschlecken ist. Jedenfalls nicht immer. Es dauert eine Weile, bis man gelernt hat, solche Zustände dankbar annehmen zu können. Vielleicht geht das sogar auch nur dann, wenn man einfach froh ist, das zu spüren, was einem das Leben vorher unspürbar schwer gemacht hat.


Für mich hört sich das bei Dir auch ein wenig danach an, als hättest Du Sorge, dass alles sehr schnell geht oder aber Du es eilig hast. 25 Stunden sind die Kurztherapie. DAnach besteht die Möglichkeit, zu verlängern und das würde ich wahrnehmen. Lieber drei Schritte langsamer gehen und es länger dauern lassen, dann hast Du auch Gelegenheit für Dich zu schauen, welche Schubladen DU öffnen möchtest und wie das am besten für Dich geht.

Es ist und bleibt immer Deine Entscheidung, wohin Du schauen willst. Die Therapie erschaffst Du nd nicht der Therapeut, der Dir jedoch einen stützenden Rahmen bieten sollte. Einen guten !!!! Rahmen.


Ich drück Dir die Daumen!

Lieben Gruß, Christina

Verfasst: 29.09.2005, 13:14
von Elvira
:D :D :D

Hallo ihr lieben Reikianer,
ich habe "ihn" gefunden. Wen wollt ihr wissen, na dann sag ich:"Meinen Psychotherapeuten." Juhuuuuuuuuuu.... :applaus:

Ich habe heute den zweiten Versuch gestartet, dauert ja doch alles seine Zeit, erst noch einmal ein Gespräch mit meiner Neurologin, warum ich nicht bei der ersten bleiben wollte, dann überlegen, welcher Arzt für mich in Frage kommt, dann Telefonate. Enttäuschung, es machen nicht viele Ärzte tiefenpsychologische Psychotherapie.
Dieser Arzt fragte mich, ob ich wirklich noch so kurz vor Quartalsende kommen möchte, ich habe mir nur gedacht, wenns wieder nicht der Richtige ist, kann ich mich im neuen Quartal weiter auf die Suche machen.

Ob es sowas wirklich gibt, weiß ich nicht, nur im Vorfeld, sprich gestern, wußte ich vom Bauch heraus, daß es 100 %ig klappt dieses Mal. Ich bin auch gut gelaunt dahin, habe vorher und dort in der Praxis nochmal CR zwischen uns und auf die Situation gegeben.
Eine große Enttäuschung kam, wie ich in dieses Mehrfamilienhaus mit Praxen reinkam. Es stank da ganz fürchterlich. Seit Reiki bin ich sowieso noch empfindlicher von der Nase her als vorher. Habe beim Rausgehen aus der Praxis den Grund gefunden: Unter dem offenen Treppenhaus stehen die Mülltonnen. puuuuuuuuuuuuuuuu....!!
Naja, in der Praxis roch ich nichts mehr. Der Therapeut ist, denke ich mir, ein Spanier und machte sofort einen sympatischen Eindruck.
Ich hatte eine Vorstellung davon, wie das erste Gespräch laufen sollte, nämlich ihm erst einmal sagen, das ich es nicht so will, wie die erste Therapeutin es gehandhabt hat, nämlich die 5 Rahmen von außen nach innen abfragen.
Irgendwie war ich auf einmal mitten im Gespräch mit ihm und habe ihm Sachen erzählt, da schüttel ich jetzt nur den Kopf :roll:.
Er kam dann nach einer halben Stunden zu der Auffassung, das ich ja schon ganz schön an mir gearbeitet habe. Da habe ich ihm dann von Reiki erzählt und das seitdem meine Arbeit an mir begonnen hat. Er lachte und fand das klasse und das er merkte, das ich gut drauf war.
Er arbeitet nicht "systhematisch", er ist eher der chaotische Typ und außerdem überläßt er den Patienten das Thema und das Tempo -also in welchen Zeitsabständen ich kommen soll-. Er greift sich dann eh einen Satz oder ein Gedanke von mir heraus und dann hat er mich quasi beim "Bearbeiten" . Er hat sofort angeboten, wenn jetzt irgendwas ist, soll ich ihn sofort anrufen, nicht nur wenn etwas Negatives ist, auch was Positives kann ich ihm gerne mitteilen. :rofl:

Ich freu mich riesig.........!!!!!!!!!!!!!!! :king:

Liebe Grüße
Kathi

Verfasst: 29.09.2005, 14:07
von Sheelara
und ich freu mich mit Dir, Kathi :D :D :D
Sheelara

Verfasst: 30.09.2005, 18:42
von Penny
Klasse Kathi!

Dann hat es sich ja gelohnt, das Ganze ruhig angehen zu lassen.

Ich wünsch dir gute Erfolge.


Liebe Grüße


Penny