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Heilung und Krankheit

Verfasst: 21.05.2003, 14:50
von guide
Hallo zusammen,
meines Erachtens gibt die folgende Darstellung der Zusammenhänge von Krankheit und Heilung eine interessante Anregung - besonders für Menschen die in diesem Bereich Hilfe für ihre Mitmenschen anbieten.

Aus dem Buch "Ein Kurs in Wundern" - Handbuch für Lehrer, Seite 17:

Zitat Anfang:

Wie wird Heilung vollbracht?
Heilung geht mit einem Verständnis dessen einher, wofür die Illusion der Krankheit da ist. Heilung ist ohne dies unmöglich.

Der wahrgenommene Zweck von Krankheit
Heilung wird in dem Augenblick vollbracht, in dem der Leidende keinerlei Wert mehr im Schmerz sieht. Wer würde Leiden wählen, wenn er nicht dächte, daß es ihm etwas bringt, und zwar etwas, das für ihn einen Wert hat? Er muß denken, daß es ein geringer Preis ist, der da zu zahlen ist, für etwas von größerem Wert. Denn Krankheit ist eine Wahl, eine Entscheidung. Sie ist die Wahl der Schwäche in der irrigen Überzeugung, daß sie Stärke sei. Wenn dies geschieht, dann wird wirkliche Stärke als Bedrohung und Gesundheit als Gefahr gesehen. Krankheit ist eine Methode, im Wahnsinn ersonnen......

Heilung muß genau in dem Verhältnis gesehen werden, in dem die Wertlosigkeit der Krankheit begriffen wird. Jemand braucht nur zu sagen:"Darin liegt für mich überhaupt kein Gewinn" - und er ist geheilt. Aber um dies zu sagen, muß man erst gewisse Tatsachen begreifen. Erstens ist es offensichtlich, daß Entscheidungen vom Geist sind und nicht vom Körper. Wenn Krankheit nur ein fehlerhafter Ansatz zur Problemlösung ist, dann ist sie eine Entscheidung. Und wenn sie eine Entscheidung ist, ist es der Geist und nicht der Körper, der sie trifft. Der Widerstand gegen diese Einsicht ist gewaltig, weil die Existenz der Welt, wie du sie wahrnimmst, davon abhängt, daß der Körper derjenige ist, der die Entscheidung trifft. Begriffe wie "Instinkte, "Reflexe" und ähnliches stellen Versuche dar, den Körper mit nichtgeistigen Antriebskräften auszustatten. Tatsächlich beschreiben solche Begriffe lediglich das Problem. Sie geben darauf keine Antwort.

Krankheit als eine Entscheidung des Geistes zu akzeptieren - für einen Zweck, für den dieser den Körper benutzen möchte - ist die Grundlage der Heilung. Und das gilt für Heilung in allen Formen. Ein Patient entscheidet sich, daß dies so ist und er gesundet. Wenn er sich gegen die Gesundung entscheidet, dann wird er nicht geheilt. Wer ist der Arzt? Nur der Geist des Patienten selbst. Das Ergebnis ist das wovon er entscheidet, daß es das Ergebnis sein soll. Besondere Mittel scheinen ihm zu helfen, aber sie geben nur seiner eigenen Wahl eine Form. Er wählt sie, um sein Verlangen in eine greifbare Form zu bringen. Und nur das tun sie und nichts anderes. Sie werden eigentlich überhaupt nicht gebraucht. Der Patient könnte einfach ohne ihre Hilfe aufstehen und sagen: "Ich brauche das nicht". Es gibt keine Form von Krankheit die nicht sofort geheilt wäre. (Anm. Außer man glaubt etwas anderes).

Was ist das einzige Erforderniss für diesen Wechsel in der Wahrnehmung? Es ist einfach dies: die Einsicht, daß Krankheit vom Geist ist und mit dem Körper nichts zu tun hat. Was "kostet" diese Einsicht? Sie kostet die ganze Welt, die du siehst, denn die Welt wird nie wieder so erscheinen, als beherrsche sie den Geist. Denn mit dieser Einsicht wird die Verantwortung dem gegeben, wo sie hingehört, nicht der Welt, sondern ihm, der auf die Welt schaut und sie sieht wie sie nicht ist. Er schaut auf das was er zu sehen wählt. Nicht mehr und nicht weniger. Die Welt tut ihm nichts. Er dachte nur sie täte es. Auch tut er der Welt nichts, weil er sich in dem irrte, was sie ist. Hierin liegt die Befreiung sowohl von Schuld, als auch von Krankheit, denn sie sind eins. Doch um diese Befreiung anzunehmen, muß die Belanglosigkeit des Körpers eine annehmbare Idee sein.

Mit dieser Idee ist der Schmerz für immer vergangen. Mit dieser Idee jedoch vergeht auch jegliche Verwirrung bezüglich der Schöpfung. Folgt diese nicht notwendigerweise? Setze einmal Ursache und Wirkung in ihre richtige Reihenfolge, und das Lernen wird verallgemeinert und wird die Welt verwandeln. Der Übertragungswert einer wahren Idee kennt weder Ende noch Begrenzung. Das Endergebnis dieser Lektion ist die Erinnerung an Gott. Was bedeutet Schuld und Krankheit, Schmerz, Unglück und alles Leiden jetzt? Das sie keinen Zweck haben, sind sie vergangen. Und mit ihnen vergehen auch alle Wirkungen, die sie zu verursachen schienen. Ursache und Wirkung bilden nur die Schöpfung nach. Wenn sie in der richtigen Perspektive ohne Verzerrung und ohne Angst gesehen werden, setzen sie den Himmel wieder ein.
Zitat Ende

Schöne Grüße
*guide*

Verfasst: 21.05.2003, 16:33
von Kobold
Hallo Guide,

in gewisser Weise sehe ich es auch so, man kann Krankheit so loswerden wie man sie geschaffen, dazu muß man allerdings bereit sein die volle Verantwortung für sich zu übernehmen und man muß die Ursache erkennen. Es funktioniert nicht wenn man sich sagt ich bin gesund und die eigendliche Ursache bleibt weiterhin bestehen. Es gehört manchmal schon sehr viel Arbeit dazu, denn die Ursache liegt oft sehr tief verborgen und ist beim ersten hinschauen nicht gleich zu entdecken. Es gibt aber auch noch einen Anderen Weg der nicht über die Analyse der Ursache führt. Dieser Weg heisst ganz einfach loslassen. Ich lasse alles los was nicht zu mir gehört, Die Vergangenheit, die Muster, die Rollen, alles was nicht ich bin und wende mich ganz der Existens zu. Indem Moment, wo ich erkenne, das diese Muster und Rollen die ich da spiele nicht wirklich ich bin, geschieht eine Wandlung. Ich kann nun diese ganzen Muster, mit denen Ich mich die ganze Zeit identiviziert habe ablegen und klar erkennen. Solange ich diese Muster lebe und mich damit identiviziere, ist es wie in einem Labyrint, ich irre umher und habe Probleme den Weg zu finden. Wende ich mich aber ganz der Existens zu geschieht alles wie von Selbst, es geschieht eine Wandlung, ich kann dieses ganze Labyrint nun klar erkennen und erkenne, das alles Probleme nur in meiner Einbildung bestehen und ich selber die Ursache bin.

Verfasst: 21.05.2003, 16:59
von Reinhold
Warum wollt ihr das Fleisch heilen????

Das Fleisch dient dazu den Geist zu reinigen.

Verfasst: 21.05.2003, 17:47
von guide
Kobold schrieb:
"Dieser Weg heisst ganz einfach loslassen. Ich lasse alles los was nicht zu mir gehört, Die Vergangenheit, die Muster, die Rollen, alles was nicht ich bin und wende mich ganz der Existens zu. Indem Moment, wo ich erkenne, das diese Muster und Rollen die ich da spiele nicht wirklich ich bin, geschieht eine Wandlung. Ich kann nun diese ganzen Muster, mit denen Ich mich die ganze Zeit identiviziert habe ablegen und klar erkennen. Solange ich diese Muster lebe und mich damit identiviziere, ist es wie in einem Labyrint, ich irre umher und habe Probleme den Weg zu finden. Wende ich mich aber ganz der Existens zu geschieht alles wie von Selbst, es geschieht eine Wandlung, ich kann dieses ganze Labyrint nun klar erkennen und erkenne, das alles Probleme nur in meiner Einbildung bestehen und ich selber die Ursache bin."

Hallo Kobold
im Prinzip steht da ja nichts anderes ;-)
Aber da wir beide ja gerne schreiben, gönnen wir uns das hier ;-)


Für wichtig halte ich, zu verstehen, daß Krankheit nichts weiteres als eine irrige Idee ist - und zwar eine Vorstellung die einem Zweck dient. Der Zweck besteht im Denken (unbewußt) von: >>daß Krankheit ein geringer Preis ist, der da zu zahlen ist, für etwas von größerem Wert.<<
Es gibt übrigens auch die Kranken, die die Krankheit dazu benutzen, Menschen in ihrem Umfeld entsprechend manipulieren zu können- beispielsweise um Zuwendung, Aufmerksamkeit, usf. zu erhalten.

Betrachtet man nun in diesem Kontext die Wahrheits(Realitäts-)ebenen, die auch noch weit verbreitet in den Köpfen von Menschen, besonders in esoterisch und spirituell orientierten Kreisen, so rumschwirren, dann kann man beobachten, daß es für viele (noch) nicht so "ganz einfach" ist, den Denk-Schalter umzulegen und die alten Vorstellungen loszulassen. Das Schuldprinzip von Karma und Sühne kann man (noch) fast überall finden.

Es geht doch darum, zu erkennen daß Schuld und Krankheit, Schmerz, Unglück und alles Leiden keinen Zweck haben (außer man ordnet diesen (s)einen individuellen Zweckwert zu - und kreiert sich damit genau diese Erfahrungs-Realitäten).

Du schreibst: In dem Moment, wo ich erkenne, daß diese Muster und Rollen die ich spiele nicht wirklich ich bin....... Ja freilich - allerdings: Dazu ist die Voraussetzung notwendig, daß ich die Idee von der wir hier die ganze Zeit sprechen als "neue" Möglichkeit grundsätzlich für möglich halte. Und um etwas zu erkennen, gibt es die unterschiedlichsten Optionen. Eine davon ist, sich mit der Thematik geistig auseinander zu setzen - so wie wir das hier tun.

Du schreibst:
"Es gibt aber auch noch einen Anderen Weg der nicht über die Analyse der Ursache führt. Dieser Weg heisst ganz einfach loslassen. Ich lasse alles los was nicht zu mir gehört...."

Also, die Analyse der vermeintlichen Ursachen wie es zum Beispiel Th. Dethlefsen und R. Dahlke praktizieren ist m.E. nach eine Zwischenstufe der "Ursachen"- Analyse. Aber für viele Menschen derzeit ein noch wichtiges Mittel. Diese Methode behebt jedoch immer noch nicht die Ursache der Ursachen ;-) - diese liegt in dem Bereich, den wir beide meinen (auch wenn wir uns etwas unterschiedlich ausdrücken).

Der Weg des Loslassen setzt voraus, daß der einzelne Mensch versteht, daß die praktizierte Identifikation seiner Selbstwahrnehmung, das was er als "Ich" wahrnimmt, noch nicht einmal ansatzweise etwas mit dem Zustand des "Ich Bin" gemeinsam hat. Wie soll er etwas loslassen, von dem er keine Ahnung hat? Setzt ein gewisses Maß an Bewußtwerdung voraus. Die Idee, die Ahnung, daß es da noch etwas anderes geben muß....... ist die Voraussetzung zur Entwicklung. Entstehen kann das Begehren, dieses Unaussprechliche in sich zu finden, natürlich auf ganz unterschiedlichen Wegen - wie wir ja alle wissen, sind wir unendlich kreativ und unbegrenzt was unseren Erfindungsreichtum und unsere Erschaffenskreativität diesbezüglich betrifft ;-) So kommen wir alle eines schönen Tages dahinter - aber schon alleine die Idee, daß es etwas in uns zu entdecken gibt, was immer schon da war, wir aber vermeintlich noch nicht kennen, ist ja auch schon wieder eine Farce. ;-)

Du schreibst:
"Wende ich mich aber ganz der Existens zu geschieht alles wie von Selbst, es geschieht eine Wandlung, ich kann dieses ganze Labyrint nun klar erkennen und erkenne, das alles Probleme nur in meiner Einbildung bestehen und ich selber die Ursache bin."

Das hört sich ja alles wunderbar an - für diejenigen, die bereits diesbezüglich Erfahrungen gesammelt haben, ist das auch noch auf eine gewisse Art nachvollziehbar - aber was ist mit denen, für die das blanke Theorie in Worten ist?

Was heißt das "sich ganz seiner Existenz zuwenden"? Im Kopf ? Das kannst bis in alle Ewigkeit tun ;-)) Alleine das jemand erklären zu wollen, der sich das vermeintlich vorzustellen vermag, ist nicht möglich. Beispiel: Versuche jemandem, der von Geburt an blind ist, zu erklären, wie die Farbe rot aussieht......

So kann ab einem bestimmten Punkt Erfahrung nur noch erfühlt werden, aber auch nur von jedem ganz individuell - es kann nie allgemeingültig stattfinden. Aber um dort hinzukommen, gibt es auch wieder viele Wege und Worte. Erklärungen können einem anderen Menschen eine Idee liefern und ihm (und uns selbst) dazu verhelfen sich zu erinnern - erinnern an das was wir alle schon immer sind - und das ICH BIN fühlbar erleben lassen.

In diesem Sinne alles Liebe
guide

Verfasst: 21.05.2003, 17:53
von guide
Reinhold hat geschrieben:Warum wollt ihr das Fleisch heilen????

Das Fleisch dient dazu den Geist zu reinigen.

Hallo Reinhold,
darauf fällt mir gerade so spontan ein: Jedem seine Wahrheit....

Allerdings haben einige Menschen beschlossen einen anderen Weg (als den von Dir probagierten) zu wählen - und vielleicht hast Du die Passage gelesen in der zu finden ist:

"Wer würde Leiden wählen, wenn er nicht dächte, daß es ihm etwas bringt, und zwar etwas, das für ihn einen Wert hat? Er muß denken, daß es ein geringer Preis ist, der da zu zahlen ist, für etwas von größerem Wert. (Anm. guide: In Deinem Fall, den Geist zu reinigen)
Denn Krankheit ist eine Wahl, eine Entscheidung. Sie ist die Wahl der Schwäche in der irrigen Überzeugung, daß sie Stärke (Anm. guide: Kraftreiniger ;-)) sei. Wenn dies geschieht, dann wird wirkliche Stärke als Bedrohung und Gesundheit als Gefahr gesehen. Krankheit ist eine Methode, im Wahnsinn ersonnen...... "

Na dann - jedem seinen Wahnsinn ;-))

Lb.Gr.
*guide*

Verfasst: 21.05.2003, 18:16
von Jannell
Das Fleisch dient dazu, den Geist zu reinigen , lieber Reinhold ???????

Den menschlichen Geist ist es wohl leichtens zu heilen, wenn wir den Menschen das Gesetz von Ursache und Wirkung , die Macht der Gedanken,
erläutern und somit bewußt machen.

Was jedoch wahrhaftig krank ist und weitaus schwerer zu heilen ist die Seele, die durch die Krankheiten des Körpers zum Ausdruck kommen,
ungelebte Seelenanteile = Gefühle, die nicht erlebt, nicht gefühlt , nicht SEIN dürfen - jahrelang unterdrückt, verdrängt und erbarmungslos mit sich Selbst abgewürgt werden ,machen den Menschen entweder krank oder zu einem Verbrecher.

Und die berühmten Entscheidungen, die wir treffen in Wut, Trauer, Enttäuschung, Zorn . . . . .unüberlegte Entscheidungen, die wie Gedanken die Eigenschaft besitzen sich in unserem Leben zu manifestieren.

Diese unbewußten Gefühle und die unbewußten Entscheidungen, die sich im Unterbewußtsein abgekappselt haben und auf schelmischste Art und Weise ihr Spielchen treiben wieder hervorzuholen
gilt es - die berühmten Schattenseiten . . . . .die keiner an sich mag . . . . .
weil sie ja sooooooo negativ sind . . . . .jedoch nur scheinbar negativ . . . . .wenn sie leben dürfen, SEIN dürfen- ohne sie an Anderen auszuagieren, neutralisieren sie sich . . . . und die unbewußten Entscheidungen , bewußt korrigieren . . . . dann kann der Mensch heilen.

Prophylaktisch gesehen heißt das :

Prüfe jeden deiner Gedanken- fälle keine unüberlegten Entscheidungen in aufgewühlter Emotion- lasse scheinbar negative Gefühle leben, ohne sie an Anderen auszuagieren . . . . . .spüre den Schmerz, ohne ihn zu verdrängen oder zu bagatellisieren und er löst sich von Selbst auf.

So sind Körper, Seele und Geist in Harmonie mit sich selbst .

Warum sollen wir leiden, wenn wir uns dieser Zusammenhänge bewußt sind , lieber Reinhold ?

Sein Kreuz auf sich nehmen, heißt nicht das ganze Leben zu leiden, sondern den Schmerz einer Verletzung, einer Enttäuschung, Trauer und
eigener Verbitterung anzunehmen, SEIN lasssen- sich wie Jesus am Kreuz diesem hingeben und wir werden spätestens nach 3 Tagen erlöst - ohne Groll findet eine Versöhnung aus dem Herzen statt. . . .es löst sich auf ohne sich im Unbewußten zu verstecken - das ist wahre Reinigung.


Liebe Grüße Jannell

Verfasst: 21.05.2003, 20:56
von Reinhold
Sämtliche Krankheiten liegen auf dem Geist und wenn der Geist von dieser Energie befreit wird, wird das Fleisch krank.

Deshalb ist es besser am Fleisch zu erkanken, damit der Geist erlöst wird von dieser Energie, dass Fleisch ist vergänglich doch der Geist kann ewig werden.

Jeglicher Versuch mit Reiki oder anderen Ritualen zu heilen schadet dem Geist und frönt das Fleisch. Der Körper ist kein heiliger Tempel wie manche es sagen der Körper ist ein Ort wo der Geist gereinigt wird. Um so mehr miese Taten auf ihn lasten um so zerbrechlicher wird das Fleisch.

Das bedeutet, um so zerstörter ein Körper ist um so mehr Schandtaten liegen auf dem Geist.

Den Schluss den man daraus ziehen kann, auch wenn es pervers für manche Ohren klingt, freut euch wenn jemand krank ist er ist der Freiheit nahe.

Ich meine es so wie ich es geschrieben habe. Besinnt euch legt nicht soviel Wert in den Körper der ist vergänglich sucht das was Ewig ist.


Gruß
Reinhold


PS: Jannell Jesus starb niemals am Kreuz.

an reinhold

Verfasst: 21.05.2003, 21:30
von guide
Reinhold hat geschrieben:Sämtliche Krankheiten liegen auf dem Geist und wenn der Geist von dieser Energie befreit wird, wird das Fleisch krank.

Deshalb ist es besser am Fleisch zu erkanken, damit der Geist erlöst wird von dieser Energie, dass Fleisch ist vergänglich doch der Geist kann ewig werden.

Jeglicher Versuch mit Reiki oder anderen Ritualen zu heilen schadet dem Geist und frönt das Fleisch. Der Körper ist kein heiliger Tempel wie manche es sagen der Körper ist ein Ort wo der Geist gereinigt wird. Um so mehr miese Taten auf ihn lasten um so zerbrechlicher wird das Fleisch.

Das bedeutet, um so zerstörter ein Körper ist um so mehr Schandtaten liegen auf dem Geist.

Den Schluss den man daraus ziehen kann, auch wenn es pervers für manche Ohren klingt, freut euch wenn jemand krank ist er ist der Freiheit nahe.

Ich meine es so wie ich es geschrieben habe. Besinnt euch legt nicht soviel Wert in den Körper der ist vergänglich sucht das was Ewig ist.


Gruß
Reinhold


PS: Jannell Jesus starb niemals am Kreuz.
Heijeijeijei lieber Reinhold,
Du hörst Dich aber wirklich gerne selbst reden, ohne das was Du von Dir gibst auch mal vielleicht ein bisserl zu hinterfragen. Aber bitte, Dein Wille sei Dein Himmelreich und nach Deinem Glauben möge Dir geschehen.

In diesem Sinne alles Liebe
*guide*

Verfasst: 21.05.2003, 21:38
von Reinhold
Alles was ich schreibe ist hart erarbeitet. Nichts fällt mir in den Schoß.

Verfasst: 21.05.2003, 22:26
von Kobold
hi Guide,

ja, es kommt wohl aufs gleiche hinaus, je größer die Auswahl desto besser, dann ist Möglichkeit vielleicht auch größer verstanden zu werden!? :wink:

bis dann...

Kobold

Verfasst: 21.05.2003, 22:49
von Kräuterhexe Mone
@all,

da ich keine Lust habe, endlos zu zitieren, schreibe ich einfach einen Beitrag an alle. Jedoch möchte ich betonen, dass ich Reinholds These für richtig ansehe.

Da ich selbst betroffen bin, kann ich sagen: der Geist bei einem Kranken ist absolut heil ... was nervt ist die Hülle, von der man sich aber in dem Bewusstsein - das es möglich ist - befreien kann. Siehe diverse Praktiken aus dem Yoga.

Die Seele - ach Gottchen - man bringt sich auch diverse Dinge aus vergangenen Inkarnationen mit. So ging es mir, denn ich wurde mit meinen sog. Leiden geboren. Das einzige, was mich wirklich nervt, sind unsere Gesetze und Behörden! Nicht die Krankheit als solches. Die Krankheit wohlgemerkt kann man sehr gut ertragen und man kann auch ein sehr erfülltes Leben trotzdem leben.

In der Real World musst du die Gesetze und Behörden überwinden und nix anderes. Ich helfe ehrlich gesagt vielmehr anderen als dass ich mich wirklich um mein "Fleisch" - wie Reinhold es treffend ausdrückt - kümmern würde. Natürlich tue ich einiges, um einen gewissen fleischlichen Zustand zu erhalten. Allerdings bin ich nicht der Typ, der 3 x pro Tag Übungen macht und Gott und die Welt in Bewegung setzt, weil irgendwer da draußen behauptet, das sei das gelbe vom Ei und würde helfen. Ich weiß sehr wohl was hilft und was nicht. Und da nur ich in dieser Hülle lebe, weiß ich es am allerbesten. Und sonst gar keiner.

Wenn ihr so wollt, lebe ich sogar nach dem Lustprinzip. Ich richte mich nach den Bedürfnissen, die die Hülle verlangt - das ist völlig ok - aber ansonsten befasse ich mich mit anderen Dingen.

Die Hülle, das Fleisch ist relativ irrelevant. Es ist ein Merkmal der Leistungsgesellschaft, dass sie funktionieren muss. Mehr nit.

Übrigens gibt es hinreichend Forschungen darüber, dass in Entwicklungsländern kurioserweise die Menschen nicht an den sog. westlichen Krankheiten erkranken.

Natürlich kann man darüber spekulieren, warum man sich Deutschland, Europa als Inkarnation ausgesucht hat. Bla bla ... was bringt es? Nix.

Ein körperlich kranker Mensch erlebt geistig, mental, astral usw. Dinge, die ein sog. gesunder Mensch nie erleben würde.

Was ich bislang an Beiträgen hier gelesen habe, sind Wiederholungen von Worten die in Büchern stehen! Und ich könnte jeden einzelnen Satz mit einem Buch und deren Seite im Zweifel belegen.

Es ist schön, dass alle die Weisheiten niederschreiben. Aber - hat jemals wer sie wirklich erlebt??? Es gibt Erhebungen darüber, wie viele Personen auf der Erde es gibt, die wirklich Samadhi erlebt haben. Ehrlich gesagt ... es sind nicht sehr viele. Man könnte sie sogar noch abzählen.

Zum Kurs in Wundern: ich habe ihn. Und er modert im Schrank vor sich hin. Das Ding ist irgendwie Grütze. Anfangs dachte ich ... na ja ... die sagen alle, das Ding sei so toll. Nach ein paar Seiten wusste ich: Grütze.

Nicht die Bücher lehren den Menschen etwas, sondern das Leben und ERleben! Wer permanent gesund ist, wohlhabend usw. wird nie im Leben erfahren, was es bedeutet EINS zu werden!

Derjenige, der eine kranke Hülle hat und die himmlischen Helfer anzurufen weiß (!) dem wird auch geholfen! Der erlebt!

Ich sags jetzt nur ganz allgemein: erzählt einem wirklich Kranken NIEMALS etwas von irgendwelchen esoterischen Weisheiten. Wenn ihr Pech habt, stampft er euch unangspitzt - und mit Recht - in den Boden.

Das - was wirklich Kranke und Leidende erleben, können sie gar nicht in Worte fassen. Und könnten sie es ... würde es zig tausend Seiten füllen!

Aber - es ist immer einfach - sich über anderer Leute Krankheiten Gedanken zu machen ... es lenkt so schön von den eigenen Aufgaben ab.

Die größte Gefahr bei den sog. Gesunden ist die, dass sie in esoterische Höhen abdriften ... die sie wirklich nie erleben. Der Kranke jedoch, der in Demut dankbar über jeden Fingerzeig - wirklichen Fingerzeig von oben - ist - und die Zeichen wahrnimmt, deutet und handelt ... der befreit sich wirklich.

Es ist wirklich kurios ... aber von denen ... die ich kenne ... und wo die Menschen sagen sie "können" etwas ... die sind kurioserweise krank! Das was so viele sich wünschen zu können ... mal mit den Gedanken was über den Tisch schieben ... nen Kranker hat das als Nebeneffekt mal eben herausbekommen, wie es geht und das es geht usw. Die sog. Kunststückchen auf die viele so viel Wert legen.

Mit dem Geist kannst du die Hülle heilen, sofern es überhaupt erforderlich sein sollte vom großen Plan her. Ich weiß, dass man mit dem Geist Wirbel gerade biegen kann. Ich hab nur noch nicht herausgefunden wie ... bzw. ich habe mich noch nicht erinnert. Sollte es wichtig sein, werde ich mich erinnern.

Das nur mal so ganz grob von mir.

Liebe Grüße
Mone :wink:

Verfasst: 22.05.2003, 00:31
von Ameise
Kräuterhexe Mone hat geschrieben:Das - was wirklich Kranke und Leidende erleben, können sie gar nicht in Worte fassen. Und könnten sie es ... würde es zig tausend Seiten füllen!
In dem Punkt stimme ich zu. Es ist in meinen Augen, eine Sache, sich Gedanken über das Leiden "an sich" zu machen, und eine andere, es selbst zu erleben.

Ich hatte gestern "voll das Hammer-Fieber" - um mal die Ausdrucksweise meiner jüngeren Schwester zu benutzen ;) , und ich könnte es gar nicht in Worte fassen, wie sich das angefühlt hat. Ich dachte ich zerplatze jeden Moment. Und wenn ich es in Worte fassen könnte, dann würde es ganz bestimmt ein morbider Horroroman werden.

Und das war nur ein Tag Fieber !

Das Leiden anderer Menschen mit anderen Problemen ist ebensowenig in Worte fassbar - und die Philosophen sollten mMn auch erst dann darüber anfangen zu philosophieren, wenn sie es selbst erlebt haben.

Das ist meine ganz private Meinung dazu.

Verfasst: 22.05.2003, 07:24
von Sachit
Hab mal die bisherigen Beiträge überflogen...

- also ich halte es mit Krankheiten so, das ich sie als Disharmonien betrachte. Körperliche "Krankheiten" wirken sich auch auf Seele und Geist aus, wie auch umgekehrt.

Um diese Harmonie wieder herzustellen versuche ich den Ursprung suchen, der kann im Körper, in der Seele oder im Geist liegen.

Für jeden Teil gibt es die entsprechenden Heilwege. Finde ich den Ursprung und das entsprechende Heilmittel, so kann die Heilung erfolgen.
(Man kann nicht alles mit Bachblüten heilen).

Mit Heilung meine ich natürlich nicht, das Blinde wieder sehen und Lahme wieder gehen können, sondern das sie wieder in Harmonie mit sich selbst sind.

Sachit :D

Verfasst: 22.05.2003, 08:16
von Jannell
Hallo Mone,

in welchem Buch möchtest Du zum Beispiel allein meine Aussage über Krankheit & Gesundheit gelesen haben wollen- bitte um Quellenangaben. . . . . da Du Zweifel hast, möchte ich das bitte belegt haben . Meine Worte sind nicht aus anderer Menschen Büchern - vielleicht hast du mein eigenes gelesen ?

Danke !

Jannell

@ Mone

Verfasst: 22.05.2003, 09:35
von guide
@Mone

Hallo Mone,

Du sprichst Menschen ihre ureigensten individuellen Erfahrungen nur deshalb ab, weil sie sich bestimmter Zitate zu einem Thema bedienen, um etwas anschaulich für ihre Mitmenschen darzustellen. Das eine schließt das andere in meinen Augen nicht aus.

Daß Worte einer Begrenzung unterliegen und nie etwas wirklich eins zu eins absolut gleich nachfühlbar vermitteln können, ist klar - allerdings können Worte ein zusätzliches Angebot darstellen, auch Unterstützung bieten, und Menschen in ihrem eigenen Entwicklungsprozess der Bewußtwerdung eine Hilfe sein. Jeder hat seine einmaligen unterschiedlichen (Er)-Lebensbühnen und zieht daraus rein subjektive Schlüße. Daraus bilden sich dann die jeweiligen subjektiven Realitätsebenen und Wahrheiten.

Im kommunikativen Austausch daraus einen Konflikt zu erschaffen, um festzustellen zu wollen, ob der ein oder andere nun mehr recht hat, bringt nach meiner Auffassung nicht unbedingt den optimalsten und konstruktivsten Weg der Erkenntnis. Viel mehr Sinn macht es sich die unterschiedlichen Wahrheiten achtsam zu betrachten, für sich selbst hinzufühlen, was stimmig ist, das was man davon für sich selbst verwerten mag/kann, sich diese herauszuziehen und in seinem Leben einzubauen und ggfls. umzusetzen. Das sieht für jeden ganz unterschiedlich aus - und was dem einen hilft, kann der andere ablehnen.

So sehe ich die unterschiedlichen Wahrheiten und Meinungen immer als ein Angebot - wer sich bedienen mag der kann das gerne tun. Jedoch seine eigene Wahrheit in der Form zu probagieren, daß diese die allein seelig machende sein soll, die des anderen ungeprüft niederzumachen, um sich selbst dabei größer zu fühlen, kann nicht der Weg sein. Jeder hat immer recht, betrachtet man die unterschiedlichen Standpunkte aus den unterschiedlichen Blickwinkeln. Aber rechthaberisch darüber zu diskutieren halte ich für Energieverschwendung.

Jetzt erlaube ich mir doch noch einige Deiner Zitate hier einzubringen und meine Meinung darüber an gleicher Stelle einzubringen.

Du schreibst:
"Ein körperlich kranker Mensch erlebt geistig, mental, astral usw. Dinge, die ein sog. gesunder Mensch nie erleben würde.
Was ich bislang an Beiträgen hier gelesen habe, sind Wiederholungen von Worten die in Büchern stehen! Und ich könnte jeden einzelnen Satz mit einem Buch und deren Seite im Zweifel belegen."

Es ist eine (Deine) von mehreren Möglichkeiten Dinge zu erleben. Die Krankheit jedoch als alleinige Voraussetzung dafür hinzustellen, ist eine reine Behauptung.
Das Gleiche könnte man auch andersherum behaupten. Beides wäre "richtig" und beides wäre "falsch".
Es läßt sich jeder Satz mit Zweifeln belegen....... macht es nicht mehr Sinn, sich einzufühlen evtl. darüber Gedanken zu machen und für sich den Inhalt auf Stimmigkeit zu prüfen?

Du schreibst:
"Zum Kurs in Wundern: ich habe ihn. Und er modert im Schrank vor sich hin. Das Ding ist irgendwie Grütze. Anfangs dachte ich ... na ja ... die sagen alle, das Ding sei so toll. Nach ein paar Seiten wusste ich: Grütze."

Ok - kann ich mit leben. Es ist für DICH Grütze. Für einen Deiner Mitmenschen kann der Inhalt einen Meilenstein in dessen individueller Entwicklung bedeuten.

Du schreibst:
" Ich sags jetzt nur ganz allgemein: erzählt einem wirklich Kranken NIEMALS etwas von irgendwelchen esoterischen Weisheiten. Wenn ihr Pech habt, stampft er euch unangspitzt - und mit Recht - in den Boden."

Mag sein - aber was ist wenn "wir Glück" haben? Und was sind esoterische Wahrheiten?

Du schreibst:
"Das - was wirklich Kranke und Leidende erleben, können sie gar nicht in Worte fassen. Und könnten sie es ... würde es zig tausend Seiten füllen!"

Das Gleiche gilt auch für Gesunde.

Du schreibst:
"Aber - es ist immer einfach - sich über anderer Leute Krankheiten Gedanken zu machen ... es lenkt so schön von den eigenen Aufgaben ab."

Oder hilft diese wohltuender bewältigen zu können.

Du schreibst:
"Mit dem Geist kannst du die Hülle heilen, sofern es überhaupt erforderlich sein sollte vom großen Plan her. Ich weiß, dass man mit dem Geist Wirbel gerade biegen kann. Ich hab nur noch nicht herausgefunden wie ... bzw. ich habe mich noch nicht erinnert."

Einige sind dabei das zu tun...........

Du schreibst:
"Da ich selbst betroffen bin, kann ich sagen: der Geist bei einem Kranken ist absolut heil ... was nervt ist die Hülle......."
Dann betonst Du, daß Du Reinhold's Ausführungen als richtig anssiehst. Er schreibt:" Das Fleisch dient dazu den Geist zu reinigen..... der Körper ist ein Ort wo der Geist gereinigt wird".

Wenn der Geist heil ist, was gibts denn dann zu reinigen ???


Wie Du siehst liebe Mone, lassen sich die Argumente immer auch unter anderen Gesichtspunkten betrachten. Ich streite mich nicht mit Dir, wer von uns beiden nun die "besseren" hat. Ich möchte Dir (falls Du interessiert bist) und anderen lediglich eine erweiterte Information anbieten...... was Du oder andere in letzter Konsequenz damit machen, spielt für mich persönlich keine Rolle.

Lb. Gr.
*guide*

Verfasst: 22.05.2003, 12:50
von Ameise
Sachit hat geschrieben:- also ich halte es mit Krankheiten so, das ich sie als Disharmonien betrachte. Körperliche "Krankheiten" wirken sich auch auf Seele und Geist aus, wie auch umgekehrt.
Na ja, bei mir war es wohl eher eine kleine Lebensmittelvergiftung, und keine "Disharmonie" :D

Verfasst: 22.05.2003, 14:04
von Sachit
Hi Alrik,

die Lebensmittelvergiftung war die Ursache die zu einer Disharmonie der Verdauungsorgane führte, was in deinem Fall wohl mit Übelkei, Erbrechen, vielleicht auch Fieber verbunden war.

Du wirst dich sicherlich dabei nicht wohl gefühlt haben und geistig wie seelisch auch niedergeschlagen gewesen sein.

Die entsprechende Bachblütenmischung für diesen Zustand wäre sicherlich nicht so wirksam gewesen wie entgiftungsfördernde Maßnahmen auf körperlicher Ebene. :wink:

Sachit :D

Verfasst: 22.05.2003, 14:05
von Sachit
Hi Alrik,

die Lebensmittelvergiftung war die Ursache die zu einer Disharmonie der Verdauungsorgane führte, was in deinem Fall wohl mit Übelkei, Erbrechen, vielleicht auch Fieber verbunden war.

Du wirst dich sicherlich dabei nicht wohl gefühlt haben und geistig wie seelisch auch niedergeschlagen gewesen sein.

Die entsprechende Bachblütenmischung für diesen Zustand wäre sicherlich nicht so wirksam gewesen wie entgiftungsfördernde Maßnahmen auf körperlicher Ebene. :wink:

Sachit :D

Verfasst: 22.05.2003, 15:39
von Jannell
Hallo ihr Lieben,

da unsere Gesellschaft mehr aus Kranken als aus Gesunden besteht, ist es nicht anders zu erwarten , dass sich die Gesunden, die die Krankheiten überwunden haben Guides Meinung anschließen und die Kranken eben den Vertretern, die meinen Krankheit müßte unter allen Umständen SEIN, wäre Schicksal und diene der Erweiterung des Bewußtseins .

Leben muß ein Jeder selbst, so darf ein Jeder leben, wie er selbst meint am Besten damit zurecht zu kommen . . . . . es wäre anmaßend ÜBER
Andere bestimmen zu wollen- wir können ihnen nur andere Sichtweisen, Perspektiven anbieten- entscheiden dürfen sie selbst .

. . . .wer weiß , wie oft ÜBER ihren Kopf entschieden wurde - wir würden nur weitere Kerben in das weiche Holz schlagen und das möchte ich ihnen und meiner selbst zuliebe nicht antun.

Liebe Grüße Jannell :-)

Verfasst: 22.05.2003, 16:46
von Ameise
@Sachit: Das mag ja stimmen, aber diese "Krankheit" mit dem "Hochwertwort" "Disharmonie" zu belegen ist in meinen Augen etwas unpassend.

Verfasst: 22.05.2003, 17:16
von Kobold
Hallo liebe Leute,

ihr habt alle recht. Ob Ihr nun glaubt, Krankheit sei etwas, was nicht in unserer Hand liegt oder es sei etwas was unserer eigenen Schöpfung entspringt. Der Unterschied dieser beiden Realitäten besteht darin, das ersteres leichter zu verstehen und zu akzeptieren ist als das zweite. Es geht dabei ja nicht um Schuld, sondern um Verantwortung und den Glauben an die Macht selber etwas ändern zu können. Es geht dabei auch um das annehmen und akzeptieren können, was ich selber nicht oder noch nicht ändern kann, ohne sich dabei selber oder andere zu verurteilen. Das Schlimmste was man machen kann ist sich selber dafür zu verurteilen, es geht dabei aber nicht um Schuld. Niemand ist schuldig, der aus seinem besten Wissen heraus handelt und ich finde es schrecklich wenn behauptet wird, jeder sei ja an allem selber schuld. Es geht dabei ganz einfach um die eigene Macht, nehme ich sie an oder lehne ich sie ab und bleibe weiterhin in der Opferrolle. Das letzte was ich möchte ist jemanden zu verurteilen oder zu beschuldigen.

Verzeihen, Loslassen, Lieben, Leben

Verfasst: 22.05.2003, 17:33
von Jannell
Aus dem Herzen gesprochen, lieber Kobold :-) . . . . . . Danke !

Jannell :-)

Verfasst: 22.05.2003, 19:27
von Elumina
hallo jannell und kobold

schöne beiträge zu diesem thema :D

tschüssi
pajanta

Verfasst: 22.05.2003, 23:27
von Lotussonne
Guide schreibt:

>Im kommunikativen Austausch daraus einen Konflikt zu erschaffen, um festzustellen zu wollen, ob der ein oder andere nun mehr recht hat, bringt nach meiner Auffassung nicht unbedingt den optimalsten und konstruktivsten Weg der Erkenntnis. Viel mehr Sinn macht es sich die unterschiedlichen Wahrheiten achtsam zu betrachten, für sich selbst hinzufühlen, was stimmig ist, das was man davon für sich selbst verwerten mag/kann, sich diese herauszuziehen und in seinem Leben einzubauen und ggfls. umzusetzen. Das sieht für jeden ganz unterschiedlich aus - und was dem einen hilft, kann der andere ablehnen>

Hallo all ihr lieben :wink:
...........da kann /möchte ich mich anschließen,...es findet doch kein Wettkampf statt :D ..... NIEMAND ist in den Schuhen des ANDEREN gelaufen... :wink: Für mich sind ALLE Beiträge "Wichtig"...aber nicht ALLE Beiträge müssen für" MICH RICHTIG " sein....
Meine eigene Erfahrung ist, in der Zeit als es mir am "schlechtesten"ging (Krankheit/Tod/usw.) ...erschien mir vieles, was vorher soooooo WICHTIG war...nebensächlich!!........vieleicht geht es den Menschen,die IMMER Krank sind, ähnlich...kann mir schon vorstellen,das sie durch ihre Krankheit, in einem "ganz anderen BEWUßTSEIN"leben....vieleicht kommt das ja dem nahe was mone meint...?
Ich wünsche Euch,...und mir :wink: ...das WAS WIR "brauchen"um mit UNS eins zu sein.....jeder für sich...und doch mit dem Bewußtsein mit ALLEM verbunden zu SEIN...........

alles liebe Lotussonne

Verfasst: 23.05.2003, 00:02
von Kobold
Hallo liebe Lotussonne,
Meine eigene Erfahrung ist, in der Zeit als es mir am "schlechtesten"ging (Krankheit/Tod/usw.) ...erschien mir vieles, was vorher soooooo WICHTIG war...nebensächlich!
Du hast da etwas ganz bedeutsames gesagt...

denn Krankheit ist eigendlich eine "gesunde" Sache, sie bringt dich dazu das Wesentliche zu sehen und das Unwesentliche loszulassen. Heilsein muß nicht mit körperlicher Gesundheit einher gehen. Du erfährst das Heil möglicherweise gerade durch die Krankheit, weil Dich die Krankheit dazu führt das Wesentliche zu sehen und ganz bei Dir zu sein. Ich sehe es bei manchen alten Menschen, die eigendlich wie die Kinder unsere Lehrer sein sollten. Sie geben den Kampf auf, lassen Ihre kämpferisches Ego los und beginnen das Leben in der Gegenwart zu leben. Sie entdecken wie nichtig viele Ihrer S(M)orgen sind und erkennen das Wesentliche. Heilsein bedeutet zu wissen, das alles gut ist, sich in der Existens geborgen zu fühlen, selbst wenn der körper krank ist.

(PS: Jannell, Pajanta, danke für die Blumen ;-))