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	Kommentare zu: Der Weg als Reiki-Lehrer	</title>
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		<title>
		Von: Sunanda		</title>
		<link>https://www.reikiland.de/der-weg-als-reiki-lehrer/#comment-128</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sunanda]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 15:10:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herzlichen Dank für diesen umfassenden und informativen Beitrag. Insbesondere Dein kritischer Blick auf das Verhältnis Reiki - Buddhismus - Christentum ist sehr hilfreich zur Einschätzung der heutigen Reiki-Meinungen. Danke.&lt;br /&gt;Sunanda]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Dank für diesen umfassenden und informativen Beitrag. Insbesondere Dein kritischer Blick auf das Verhältnis Reiki &#8211; Buddhismus &#8211; Christentum ist sehr hilfreich zur Einschätzung der heutigen Reiki-Meinungen. Danke.<br />Sunanda</p>
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		<title>
		Von: Manu1		</title>
		<link>https://www.reikiland.de/der-weg-als-reiki-lehrer/#comment-127</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manu1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 06:34:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Also ich finde den Text wirklich sehr gut. Doch immer wieder interessant, wie viele verschiedene Ansichten dieses Thema aufwirft....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich finde den Text wirklich sehr gut. Doch immer wieder interessant, wie viele verschiedene Ansichten dieses Thema aufwirft&#8230;.</p>
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		<title>
		Von: Christina Weißbrodt		</title>
		<link>https://www.reikiland.de/der-weg-als-reiki-lehrer/#comment-125</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christina Weißbrodt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2007 11:41:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Martin,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich stimme Dir in vollem Umfang zu, wenn es darum geht, daß der III.REIKI-Grad etwas Besonderes ist und er viel Verantwortung verlangt, daß aber dieses Bewußtsein im Zuge der starken Verbreitung von REIKI oft verloren geht. Ein Grund dafür, daß viele Praktizierende den III.Grad anstreben, ist meiner Erfahrung nach der, daß sie glauben, sie hätten erst den vollständigen Zugang zu REIKI, wenn sie in den III.Grad eingeweiht sind. Dieser Auffassung leisten leider auch viele Bücher und Artikel Vorschub, die dies direkt oder indirekt behaupten. Es ist dann immer wieder schwer, mit diesem Mißverständnis aufzuräumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe Dir weiterhin recht, wenn Du schreibst, daß man mit den Symbolen des zweiten Grades alle Möglichkeiten hat, die zur SELBSTerkenntnis nötig sind. Dies ist nach meiner Auffassung sogar das einzige Ziel des II. REIKI-Grades. Aber Erkenntnis ist noch nicht Erlösung. Deshalb stimme ich nicht mit Deiner Auffassung überein, daß das Meistsymbol nur zur Weitergabe von REIKI sinnvoll ist und man ohne die eigene Lehrtätigkeit nichts mit dem Symbol anfangen könne. Dies widerspricht entschieden meiner persönlichen Erfahrung und Erkenntnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht liegt es daran, daß sich zu viele REIKI-Praktizierende an der buddhistischen Lehre orientieren und versuchen, REIKI mit ihrer Symbolik zu beschreiben, wenn am Ende mehr Miß- als Verständnis dabei herauskommt. Vielleicht wäre es für ein tieferes Verstehen viel hilfreicher, im wahrsten Sinn des Wortes die Kirche im Dorf zu belassen. Wir leben hier im Westen nun einmal in einer christlich geprägten Tradition, und das ist auch gut so und mit Sicherheit kein Zufall im Sinne von Willkür. REIKI ist nach meiner Erkenntnis sowieso nur wirklich leb- und erlebbar, wenn man sich von sämtlichen Ideologien und Dogmen löst. Denn nur so kann man tatsächlich das finden, was dem eigenen SELBST entspricht und was man auch verkörpert. Jedes Festhalten an weltanschaulichen oder religiösen Vorstellungen und Bildern führt häufig schneller zu einer neuen Fixierung, als daß es zur wirklichen Erkenntnis verhilft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wunderbar buddhistische Weisheit und Lebensart auch sind und wie viel EIN-Sicht sie auch ermöglichen, es zeigt sich immer wieder, das ihre Grenzen da liegen, wo es um die Verwirklichung des Weges geht. Es ist auffällig, daß viele westliche Menschen sich von dieser Lehre angezogen fühlen, aber gleichzeitig das Christentum ablehnen und dann zwangsläufig scheitern. Dabei ist es auch hier wie im gesamten Universum: alles hat seine Berechtigung und das eine kann ohne das andere nicht existieren. Der Buddhismus zeigt das Ziel, das Christentum den Weg, auf dem das Ziel zu erreichen ist. Wenn man all diese Lehren von ihren Dogmen und Äußerlichkeiten befreit, wenn man ihr innerstes Wesen erkennt und sie vereint, wird einem vieles klar. Das ist die Erkenntnis, die ich allein durch das Meistersymbol und dem Versuch, diesem gerecht zu werden, gewonnen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe meine Einweihung in das Meistersymbol 1997 erhalten. Damals bekam ich von meiner REIKI-Lehrerin einige Anwendungsmöglichkeiten mit auf den Weg, die mich allesamt überhaupt nicht interessiert haben. Irgendwie wußte ich instinktiv, daß es sich bei dem III.Grad um mehr handeln mußte, als nur um eine einfache Erweiterung der REIKI-Anwendungsmöglichkeiten. Auch als ich den Lehrer-Grad anschließend erwarb, hat mir das keineswegs dabei geholfen, zu begreifen, was es mit dem III.Grad eigentlich auf sich hatte - im Gegenteil. Wie sollte ich nun andere Menschen, egal in welchen Grad, in REIKI einweihen, wenn ich selbst nicht in der Lage war, die eigentliche Essenz von REIKI zu erfassen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es dauerte mehrere Jahre, bis ich auch nur annährend das Gefühl hatte, im III.REIKI-Grad bewußtseinsmäßig angekommen zu sein. In dieser Zeit habe ich nur sehr wenige Personen eingeweiht, und diese Einweihungen waren es auch gewiß nicht, die mir letztendlich zum heutigen Verständnis des III.Grades verholfen haben, sondern es war der Meistergrad an sich, repräsentiert durch das Meistersymbol. Um nicht wieder neue Mißverständnisse zu schüren: es war natürlich nicht die Einweihung in den Meistergrad allein, diese hätte nichts bewirkt, außer vielleicht äußerlichen Schein, sondern es war die Resonanz, die ich offenbar zu diesem Bewußtseinsinhalt hatte, die durch die Einweihung angesprochen wurde. Was dann folgte war ein langer und oftmals schwieriger Weg der SELBSTfindung mit vielerlei Prüfungen.&lt;br /&gt;Wenn bei einem Menschen diese Resonanz noch nicht da ist, wird auch die Einweihung in den III.Grad keinerlei Entwicklungsanreiz geben können - im Gegenteil, sie führt dann häufig zu Fehlvorstellungen und Selbstüberschätzung, weil nicht das SELBST, sondern das EGO mit dieser Energie des III.Grades in Resonanz geht. Das Ergebnis kennen wir alle: es ist die REIKI-Szene, wie sie sich heute präsentiert - geprägt von EGOismus, Selbstdarstellung und naivem Wunschdenken. Dies alles ist nicht das, was uns das Meistersymbol lehren kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meiner heutigen Erkenntnis zur Folge bringt das HZ des II.Grades die Möglichkeit mit sich, die menschlichen Bewußtseinsgrenzen zu erweitern, indem man das Unmögliche erlebt und somit weiß, daß alles möglich ist. Wer zum Beispiel FernREIKIerfahrungen macht, der erlebt eine Grenzenlosigkeit, die er ohne die Möglichkeiten des REIKI vielleicht nie erlebt hätte. Hierbei geht es tatsächlich um die konkreten, sinnlichen Erfahrungen, die man mit den Möglichkeiten des II.REIKI-Grades macht. Wer sie offen in sich aufzunehmen vermag, wird gar nicht umhin können, wie bereits beim Erfahren des I. Grades, seine persönlichen Grenzen, die sein Bewußtsein einengen, mehr und mehr zu erweitern. Unter Umständen so weit, bis er die Grenzen des menschlich Faßbaren erreicht hat - ein allumfassendes Bewußtsein. Auf alle Fälle ist es aber durch dieses Erleben möglich, die erforderliche Resonanz in sich zu schaffen, die allein es uns gestattet, die Ebene des III.Grades erfahren zu können. Das alles erlauben uns die Möglichkeiten des II.REIKI-Grades, wenn man sie zu nutzen versteht. Mehr aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der II:REIKI-Grad ermöglicht uns nicht, Erlösung zu finden, das heißt, er zeigt uns zwar ein Ziel, das es zu erreichen gilt, aber er bringt uns nicht automatisch dorthin. Die Anwendung des Meistersymbols hat mir deutlich gemacht, welche Forderungen es an denjenigen stellt, der damit in Resonanz ist: Werde Du selbst und lebe! Die schwierigste Aufforderung, der ein Mensch gerecht werden könnte. Denn sich selbst und seine persönliche Lebensaufgabe zu finden, ist das Schwierigste, denn es bedeutet loszulassen von allen Illusionen, die das bisherige Leben bestimmt und geprägt haben. Aber nur wer sein SELBST lebt, der lebt das Göttliche in sich. Nur derjenige wird wirklich zum Meister (Menschen/Mittler), der dem SEIN hilft BewußtSEIN zu erleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daß man diese Aufgabe, auch ohne REIKI-Lehrer zu sein, erfüllen kann, steht für mich völlig außer Frage. Im Gegenteil: Wer nicht die Ebene des III.REIKI-Grades gelebt und verinnerlicht hat, kann zwar andere einweihen, aber zum guten Lehrer macht ihn das noch lange nicht. Es ist absolut nicht jeder dazu berufen, andere mit REIKI zu verbinden, denn dazu gehört, außer dem Akt der Einweihung, noch viel mehr. Man muß in der Lage sein, selbst die REIKI-Lehre verkörpern, leben und auch vermitteln zu können. Dazu muß man sie zu allererst einmal be-greifen. Das braucht Zeit und vor allem Ungebundenheit im Denken und Handeln. Das geht nicht mal eben so nebenbei. Sondern für mich gehört dazu, daß ein REIKI-Meister/Lehrer sein gesamtes Leben nach dieser EIN-weihung dem EINEN weiht und nicht auf unzähligen Hochzeiten nebenher tanzt - immer getreu dem Motto: viel hilft viel. Schauen wir uns doch an, was die meisten REIKI-Lehrer alles an weiteren Angeboten im Programm haben. Heute findet man nur noch selten einen, der wirklich „nur&quot; mit REIKI arbeitet. Wie kann man da noch behaupten, der REIKI-Lehrer hätte die Erkenntnis, daß er durch REIKI mit allumfassender, göttlicher Liebe handelt. Wenn er sich dessen wirklich bewußt wäre, wüßte er, daß er keinerlei weitere Hilfen nötig hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;REIKI-Meister kann hingegen jeder sein, der wirklich zu sich SELBST gefunden hat und das für ihn bestimmte Leben aus voller Überzeugung und mit Hingabe lebt, egal welchen Aufgaben oder welchem Beruf er nachgeht. Denn er gibt dadurch der REIKI-Quelle das zurück, was sie ihm geschenkt hat, aber nunmehr erfüllt mit ER-Leben und ER-Kenntnis. Er antwortet und trägt damit auch eine besondere Ver-antwortung. Diesen Weg aufzuzeigen, ist für mich der eigentliche Sinn des DKM, des Meistersymbols.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte es persönlich sogar für äußerst fragwürdig, die persönliche Entfaltungsmöglichkeit im III.Grad an die Einweihungen anderer zu binden. Dies schafft erst recht wieder Abhängigkeit statt Freiheit auf beiden Seiten und führt im schlimmsten Fall zur Sucht nach Einweihungen. Es gibt namhafte REIKI-Lehrer, die von sich behaupten, bereits Tausende von Menschen in REIKI eingeweiht zu haben. Abgesehen von dem Umstand, daß nach meinem Verständnis bei dieser Art der Massenabfertigung eine qualitätsvolle REIKI-Ausbildung völlig unmöglich ist, ist es nicht zu übersehen, daß dies gewiß kein Zeichen von altruistischer, erlöster Nächstenliebe ist, sondern daß es nur das Resultat eines totalen Mißverstehens sein kann. REIKI-Lehrer die so handeln, helfen ihren Schülern nicht, den eigenen Weg zur SELSTerkenntnis zu finden, sondern sie benutzen sie geradezu für ihre persönlichen Zwecke. Das alles allerdings gekleidet in wunderschöne Worte und belegt durch pseudo-spirituelle Erklärungsmodelle, an die sie im Zweifel sogar selbst glauben und mit denen sie sich vorgaukeln, dem Universum mit ihrem EGOgelenktem Handeln auch noch hilfreich zu sein.&lt;br /&gt;Diese Fehlinterpretation des Erfüllens der Aufabe des III.REIKI-Grades ist meines Erachtens einer der Hauptgründe dafür, daß so viele unqualifizierte REIKI-Lehrer noch unqualifiziertere REIKI-Schüler hervorbringen und sich diese Entwicklung wie beim Schnellballsystem fortsetzt. Es ist aber auch gleichzeitig der beste Beleg dafür, wie wenige „REIKI-Meister&quot; diesen Titel wirklich verdienen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Martin,</p>
<p>ich stimme Dir in vollem Umfang zu, wenn es darum geht, daß der III.REIKI-Grad etwas Besonderes ist und er viel Verantwortung verlangt, daß aber dieses Bewußtsein im Zuge der starken Verbreitung von REIKI oft verloren geht. Ein Grund dafür, daß viele Praktizierende den III.Grad anstreben, ist meiner Erfahrung nach der, daß sie glauben, sie hätten erst den vollständigen Zugang zu REIKI, wenn sie in den III.Grad eingeweiht sind. Dieser Auffassung leisten leider auch viele Bücher und Artikel Vorschub, die dies direkt oder indirekt behaupten. Es ist dann immer wieder schwer, mit diesem Mißverständnis aufzuräumen.</p>
<p>Ich gebe Dir weiterhin recht, wenn Du schreibst, daß man mit den Symbolen des zweiten Grades alle Möglichkeiten hat, die zur SELBSTerkenntnis nötig sind. Dies ist nach meiner Auffassung sogar das einzige Ziel des II. REIKI-Grades. Aber Erkenntnis ist noch nicht Erlösung. Deshalb stimme ich nicht mit Deiner Auffassung überein, daß das Meistsymbol nur zur Weitergabe von REIKI sinnvoll ist und man ohne die eigene Lehrtätigkeit nichts mit dem Symbol anfangen könne. Dies widerspricht entschieden meiner persönlichen Erfahrung und Erkenntnis.</p>
<p>Vielleicht liegt es daran, daß sich zu viele REIKI-Praktizierende an der buddhistischen Lehre orientieren und versuchen, REIKI mit ihrer Symbolik zu beschreiben, wenn am Ende mehr Miß- als Verständnis dabei herauskommt. Vielleicht wäre es für ein tieferes Verstehen viel hilfreicher, im wahrsten Sinn des Wortes die Kirche im Dorf zu belassen. Wir leben hier im Westen nun einmal in einer christlich geprägten Tradition, und das ist auch gut so und mit Sicherheit kein Zufall im Sinne von Willkür. REIKI ist nach meiner Erkenntnis sowieso nur wirklich leb- und erlebbar, wenn man sich von sämtlichen Ideologien und Dogmen löst. Denn nur so kann man tatsächlich das finden, was dem eigenen SELBST entspricht und was man auch verkörpert. Jedes Festhalten an weltanschaulichen oder religiösen Vorstellungen und Bildern führt häufig schneller zu einer neuen Fixierung, als daß es zur wirklichen Erkenntnis verhilft. </p>
<p>So wunderbar buddhistische Weisheit und Lebensart auch sind und wie viel EIN-Sicht sie auch ermöglichen, es zeigt sich immer wieder, das ihre Grenzen da liegen, wo es um die Verwirklichung des Weges geht. Es ist auffällig, daß viele westliche Menschen sich von dieser Lehre angezogen fühlen, aber gleichzeitig das Christentum ablehnen und dann zwangsläufig scheitern. Dabei ist es auch hier wie im gesamten Universum: alles hat seine Berechtigung und das eine kann ohne das andere nicht existieren. Der Buddhismus zeigt das Ziel, das Christentum den Weg, auf dem das Ziel zu erreichen ist. Wenn man all diese Lehren von ihren Dogmen und Äußerlichkeiten befreit, wenn man ihr innerstes Wesen erkennt und sie vereint, wird einem vieles klar. Das ist die Erkenntnis, die ich allein durch das Meistersymbol und dem Versuch, diesem gerecht zu werden, gewonnen habe.</p>
<p>Ich habe meine Einweihung in das Meistersymbol 1997 erhalten. Damals bekam ich von meiner REIKI-Lehrerin einige Anwendungsmöglichkeiten mit auf den Weg, die mich allesamt überhaupt nicht interessiert haben. Irgendwie wußte ich instinktiv, daß es sich bei dem III.Grad um mehr handeln mußte, als nur um eine einfache Erweiterung der REIKI-Anwendungsmöglichkeiten. Auch als ich den Lehrer-Grad anschließend erwarb, hat mir das keineswegs dabei geholfen, zu begreifen, was es mit dem III.Grad eigentlich auf sich hatte &#8211; im Gegenteil. Wie sollte ich nun andere Menschen, egal in welchen Grad, in REIKI einweihen, wenn ich selbst nicht in der Lage war, die eigentliche Essenz von REIKI zu erfassen? </p>
<p>Es dauerte mehrere Jahre, bis ich auch nur annährend das Gefühl hatte, im III.REIKI-Grad bewußtseinsmäßig angekommen zu sein. In dieser Zeit habe ich nur sehr wenige Personen eingeweiht, und diese Einweihungen waren es auch gewiß nicht, die mir letztendlich zum heutigen Verständnis des III.Grades verholfen haben, sondern es war der Meistergrad an sich, repräsentiert durch das Meistersymbol. Um nicht wieder neue Mißverständnisse zu schüren: es war natürlich nicht die Einweihung in den Meistergrad allein, diese hätte nichts bewirkt, außer vielleicht äußerlichen Schein, sondern es war die Resonanz, die ich offenbar zu diesem Bewußtseinsinhalt hatte, die durch die Einweihung angesprochen wurde. Was dann folgte war ein langer und oftmals schwieriger Weg der SELBSTfindung mit vielerlei Prüfungen.<br />Wenn bei einem Menschen diese Resonanz noch nicht da ist, wird auch die Einweihung in den III.Grad keinerlei Entwicklungsanreiz geben können &#8211; im Gegenteil, sie führt dann häufig zu Fehlvorstellungen und Selbstüberschätzung, weil nicht das SELBST, sondern das EGO mit dieser Energie des III.Grades in Resonanz geht. Das Ergebnis kennen wir alle: es ist die REIKI-Szene, wie sie sich heute präsentiert &#8211; geprägt von EGOismus, Selbstdarstellung und naivem Wunschdenken. Dies alles ist nicht das, was uns das Meistersymbol lehren kann.</p>
<p>Meiner heutigen Erkenntnis zur Folge bringt das HZ des II.Grades die Möglichkeit mit sich, die menschlichen Bewußtseinsgrenzen zu erweitern, indem man das Unmögliche erlebt und somit weiß, daß alles möglich ist. Wer zum Beispiel FernREIKIerfahrungen macht, der erlebt eine Grenzenlosigkeit, die er ohne die Möglichkeiten des REIKI vielleicht nie erlebt hätte. Hierbei geht es tatsächlich um die konkreten, sinnlichen Erfahrungen, die man mit den Möglichkeiten des II.REIKI-Grades macht. Wer sie offen in sich aufzunehmen vermag, wird gar nicht umhin können, wie bereits beim Erfahren des I. Grades, seine persönlichen Grenzen, die sein Bewußtsein einengen, mehr und mehr zu erweitern. Unter Umständen so weit, bis er die Grenzen des menschlich Faßbaren erreicht hat &#8211; ein allumfassendes Bewußtsein. Auf alle Fälle ist es aber durch dieses Erleben möglich, die erforderliche Resonanz in sich zu schaffen, die allein es uns gestattet, die Ebene des III.Grades erfahren zu können. Das alles erlauben uns die Möglichkeiten des II.REIKI-Grades, wenn man sie zu nutzen versteht. Mehr aber nicht.</p>
<p>Der II:REIKI-Grad ermöglicht uns nicht, Erlösung zu finden, das heißt, er zeigt uns zwar ein Ziel, das es zu erreichen gilt, aber er bringt uns nicht automatisch dorthin. Die Anwendung des Meistersymbols hat mir deutlich gemacht, welche Forderungen es an denjenigen stellt, der damit in Resonanz ist: Werde Du selbst und lebe! Die schwierigste Aufforderung, der ein Mensch gerecht werden könnte. Denn sich selbst und seine persönliche Lebensaufgabe zu finden, ist das Schwierigste, denn es bedeutet loszulassen von allen Illusionen, die das bisherige Leben bestimmt und geprägt haben. Aber nur wer sein SELBST lebt, der lebt das Göttliche in sich. Nur derjenige wird wirklich zum Meister (Menschen/Mittler), der dem SEIN hilft BewußtSEIN zu erleben.</p>
<p>Daß man diese Aufgabe, auch ohne REIKI-Lehrer zu sein, erfüllen kann, steht für mich völlig außer Frage. Im Gegenteil: Wer nicht die Ebene des III.REIKI-Grades gelebt und verinnerlicht hat, kann zwar andere einweihen, aber zum guten Lehrer macht ihn das noch lange nicht. Es ist absolut nicht jeder dazu berufen, andere mit REIKI zu verbinden, denn dazu gehört, außer dem Akt der Einweihung, noch viel mehr. Man muß in der Lage sein, selbst die REIKI-Lehre verkörpern, leben und auch vermitteln zu können. Dazu muß man sie zu allererst einmal be-greifen. Das braucht Zeit und vor allem Ungebundenheit im Denken und Handeln. Das geht nicht mal eben so nebenbei. Sondern für mich gehört dazu, daß ein REIKI-Meister/Lehrer sein gesamtes Leben nach dieser EIN-weihung dem EINEN weiht und nicht auf unzähligen Hochzeiten nebenher tanzt &#8211; immer getreu dem Motto: viel hilft viel. Schauen wir uns doch an, was die meisten REIKI-Lehrer alles an weiteren Angeboten im Programm haben. Heute findet man nur noch selten einen, der wirklich „nur&#8221; mit REIKI arbeitet. Wie kann man da noch behaupten, der REIKI-Lehrer hätte die Erkenntnis, daß er durch REIKI mit allumfassender, göttlicher Liebe handelt. Wenn er sich dessen wirklich bewußt wäre, wüßte er, daß er keinerlei weitere Hilfen nötig hat.</p>
<p>REIKI-Meister kann hingegen jeder sein, der wirklich zu sich SELBST gefunden hat und das für ihn bestimmte Leben aus voller Überzeugung und mit Hingabe lebt, egal welchen Aufgaben oder welchem Beruf er nachgeht. Denn er gibt dadurch der REIKI-Quelle das zurück, was sie ihm geschenkt hat, aber nunmehr erfüllt mit ER-Leben und ER-Kenntnis. Er antwortet und trägt damit auch eine besondere Ver-antwortung. Diesen Weg aufzuzeigen, ist für mich der eigentliche Sinn des DKM, des Meistersymbols.</p>
<p>Ich halte es persönlich sogar für äußerst fragwürdig, die persönliche Entfaltungsmöglichkeit im III.Grad an die Einweihungen anderer zu binden. Dies schafft erst recht wieder Abhängigkeit statt Freiheit auf beiden Seiten und führt im schlimmsten Fall zur Sucht nach Einweihungen. Es gibt namhafte REIKI-Lehrer, die von sich behaupten, bereits Tausende von Menschen in REIKI eingeweiht zu haben. Abgesehen von dem Umstand, daß nach meinem Verständnis bei dieser Art der Massenabfertigung eine qualitätsvolle REIKI-Ausbildung völlig unmöglich ist, ist es nicht zu übersehen, daß dies gewiß kein Zeichen von altruistischer, erlöster Nächstenliebe ist, sondern daß es nur das Resultat eines totalen Mißverstehens sein kann. REIKI-Lehrer die so handeln, helfen ihren Schülern nicht, den eigenen Weg zur SELSTerkenntnis zu finden, sondern sie benutzen sie geradezu für ihre persönlichen Zwecke. Das alles allerdings gekleidet in wunderschöne Worte und belegt durch pseudo-spirituelle Erklärungsmodelle, an die sie im Zweifel sogar selbst glauben und mit denen sie sich vorgaukeln, dem Universum mit ihrem EGOgelenktem Handeln auch noch hilfreich zu sein.<br />Diese Fehlinterpretation des Erfüllens der Aufabe des III.REIKI-Grades ist meines Erachtens einer der Hauptgründe dafür, daß so viele unqualifizierte REIKI-Lehrer noch unqualifiziertere REIKI-Schüler hervorbringen und sich diese Entwicklung wie beim Schnellballsystem fortsetzt. Es ist aber auch gleichzeitig der beste Beleg dafür, wie wenige „REIKI-Meister&#8221; diesen Titel wirklich verdienen. </p>
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		<title>
		Von: christian		</title>
		<link>https://www.reikiland.de/der-weg-als-reiki-lehrer/#comment-124</link>

		<dc:creator><![CDATA[christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 11:56:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[wenn dem wirklich so wäre, wie dieser text mit seiner wohl eher aufgesetzten buddhistischen terminologie nahelegt, bleibt die frage:&lt;br /&gt;warum wird eigentlich in keiner der bekannten buddhistischen richtungen oder schulen reiki gelehrt und praktiziert? &lt;br /&gt;die müssten sich doch eigentlich drum reißen. tun sie aber nicht.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wenn dem wirklich so wäre, wie dieser text mit seiner wohl eher aufgesetzten buddhistischen terminologie nahelegt, bleibt die frage:<br />warum wird eigentlich in keiner der bekannten buddhistischen richtungen oder schulen reiki gelehrt und praktiziert? <br />die müssten sich doch eigentlich drum reißen. tun sie aber nicht&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: J.B.		</title>
		<link>https://www.reikiland.de/der-weg-als-reiki-lehrer/#comment-123</link>

		<dc:creator><![CDATA[J.B.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 09:47:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.reiki-land.de/?p=217#comment-123</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Letztendlich bleibt Huna ein Kunstprodukt der Bemühungen Max Freedom Longs und Serge Kahili Kings sowie von deren Gefolgsleuten&quot; ( Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Huna )&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bringt es mehr Klatheit oder (noch) mehr Verwirrung, wenn man ein Kunstprodukt (westl. Reiki) mit einem anderen Kunstprodukt (Huna nach Long bzw. King) &quot;vermischt&quot;!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Der Mensch ist vom Buddhabewusstein nicht getrennt&quot; bzw. „der Mensch und Gott sind eins&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn &quot;Buddha-Bewusstsein&quot; &lt;br /&gt;im Sinne der höchsten Verinnerlichung der buddhistischen Lehre bzw. der Erleuchtung gemeint ist, schließt dies die Verbindung mit einem persönlichen Gott aus, der dort auch nur eine (leere) Erscheinungsform des Geistes mit Verfallsdatum ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch hier finde ich ein &quot;Mix it baby!&quot; nicht unbedingt hilfreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, ich habe diese gedanklichen Vermischungen in den 90&#039;er Jahren ebenso wie der Autor durchlaufen...und wende Reiki heute einfach nur an, wobei mir klar ist, eine Energiearbeit zu handhaben, für die man das dazugehördende Bewusstsein eben weder kaufen noch in anderen Ecken ausleihen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MfG&lt;br /&gt;J.B.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Letztendlich bleibt Huna ein Kunstprodukt der Bemühungen Max Freedom Longs und Serge Kahili Kings sowie von deren Gefolgsleuten&#8221; ( Zitat von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Huna" rel="nofollow ugc">http://de.wikipedia.org/wiki/Huna</a> )</p>
<p>Bringt es mehr Klatheit oder (noch) mehr Verwirrung, wenn man ein Kunstprodukt (westl. Reiki) mit einem anderen Kunstprodukt (Huna nach Long bzw. King) &#8220;vermischt&#8221;!?</p>
<p>&#8220;Der Mensch ist vom Buddhabewusstein nicht getrennt&#8221; bzw. „der Mensch und Gott sind eins&#8221;.</p>
<p>Wenn &#8220;Buddha-Bewusstsein&#8221; <br />im Sinne der höchsten Verinnerlichung der buddhistischen Lehre bzw. der Erleuchtung gemeint ist, schließt dies die Verbindung mit einem persönlichen Gott aus, der dort auch nur eine (leere) Erscheinungsform des Geistes mit Verfallsdatum ist.</p>
<p>Auch hier finde ich ein &#8220;Mix it baby!&#8221; nicht unbedingt hilfreich.</p>
<p>Nun, ich habe diese gedanklichen Vermischungen in den 90&#8217;er Jahren ebenso wie der Autor durchlaufen&#8230;und wende Reiki heute einfach nur an, wobei mir klar ist, eine Energiearbeit zu handhaben, für die man das dazugehördende Bewusstsein eben weder kaufen noch in anderen Ecken ausleihen kann.</p>
<p>MfG<br />J.B.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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